Relaxstimmung am 3. Tag auf dem Meer

Auch der 3. Tag auf See stand im Zeichen der absoluten Erholung, sprich: wir haben eigentlich nichts gemacht. Naja, wenig aber so soll es ja im Urlaub auch einmal sein!

Der weibliche Part unserer Ehegemeinschaft hielt zumindest in Sachen Sport bei der Stange. Heute morgen stand daher der Sportkurs „Intervall-Training“ auf dem Plan. Hätte ich gewusst, was mich da erwartet, hätte ich es wohl eher sein gelassen. Das Intervall-Training hielt nämlich, was es verspricht: schnelle Cardio-Übungen wechseln sich im 30-Sekunden- bzw. Minutentakt mit Kraftübungen ab und das für ganze 45 Minuten. Heute haben wir uns Kuchen verdient, sagte der Trainer und er hatte bestimmt recht. Auch den Muskelkater hatte ich mir verdient. Ich sollte ihn für die kommenden drei Tage behalten…

Der Tag war ansonsten ebenso ruhig wie die See und ging schnell herum. Wir folgten dem üblichen Relax-Ablauf: Regelmäßiges Essen unterbrochen von Lesen, Karten spielen, usw. Nach dem wohl verdienten Kuchen am Nachmittag holten wir uns einen Eiskaffee von der (selbstredend kostenpflichtigen) Bar-Aktion auf dem Pooldeck und schauten uns die Kunstauktion an. Weitere Highlights bot unser Tag nicht.

Am Abend hatten wir die Wahl zwischen dem „Marktrestaurant“ mit dem Motto „Russland“, das uns doch recht Fehl am Platz auf dieser Reise vorkam, der Fisch- bzw. Asiaauswahl im „Weite Welt“ Restaurant oder dem Motto „Mexiko“ im „Bella Vista“. Wir wählten Letzteres – weil Karibik-und Mexiko-Kreuzfahrt – mussten aber feststellen, dass  das Essen nicht so gut war wie das Original auf Cozumel. Weder gab es Guacamole, noch besaßen die Gerichte eine auch nur annähernde Schärfe. Leider war auch kein Tabasco oder Chiliflocken zum Nachhelfen vorhanden. Mehr als ein netter Versuch war es leider nicht, wir hatten uns da mehr erhofft.

Die üblicherweise nach etwa einer Woche auftauchende Essens-Ernüchterung, die wir von der AIDA schon kennen, stellte sich langsam ein. Wir machen das hauptsächlich an dem Buffetkonzept der AIDA fest, das naturgemäß nicht dieselbe Qualität bieten kann, wie à la carte Menüs. Ab einem bestimmten Zeitpunkt scheint es nur noch Fleisch in Soße, Nudeln und Pommes zu geben – Gerichte, die auf einem Buffet halt auch einmal eine Stunde stehen können.  Das ist natürlich nicht wahr, es gibt auch mal Rindersteaks aber das Glück zu haben, ein saftiges und medium gebratenes Stück zu kriegen, hängt maßgeblich vom Timing an der Buffetausgabe ab. Unsere Teller wurden jedenfalls mit jedem verstreichenden Tag etwas monotoner, da es insbesondere beim Salat leider kaum Abwechslung gibt. In weiser Voraussicht hatten wir aber bereits von Zuhause die „Feinschmecker-Tournee – Entdecken à la carte“ gebucht und die 3 Termine (jeweils einmal im Rossini, im Buffalo-Steakhaus und  im Sushirestaurant – 89,90 EUR p.P.) in unsere zweite Reisewoche gelegt, um so etwas Abwechslung zu haben. Unser erster Besuch beim Sushi-Meister sollte am morgigen Abend stattfinden.

Nach dem Abendessen schauten wir im Theatrium vorbei. Hier hatte heute Abend eigentlicht die Show „Sissi – Die wilde Kaiserin“ gezeigt werden sollen, dies wurde krankheitsbedingt aber verschoben. Wir waren nicht böse drum, da wir die Show von der AIDAsol schon kennen. Stattdessen sprang einer der Musicaldarsteller ein und gab ein Solokonzert, dass sehr gut ankam.

Danach ging es raus auf das Pooldeck, denn heute war Movie-Night. Auf der großen Leinwand auf Deck 11 sollte ab 22 Uhr Fluch der Karibik – in der Karibik gezeigt werden. Wo, wenn nicht hier, sollte man das auch schauen? Aus unserer Sicht war das eine sehr gute Idee!

Bevor wir uns einen lauschigen Platz suchten, begaben wir uns aber in die Anytime Bar, auf die Jagd nach einem Cocktail von der „längsten Happy Hour der Weltmeere“. Hier wurde heute die „30 Minuten Motto Mix Party“ gefeiert, heißt, alle 30 Minuten wechselte das Musik Genre und mit der Musik gab es jeweils einen anderen Cocktail zum Preis 2 für 1. In unserem Fall war das der Sex on the Beach, der uns allerdings eher nach der Virgin-Version vorkam und bei uns die Frage aufwarf, ob der Alkohol eines Cocktails schlicht auf 2 Gläser aufgeteilt worden war… Wieder merkten wir, nicht überall wo Schnapper draufsteht, ist auch Schnapper drin, leider.

Mit unserem leicht gespikedten Saft suchten wir uns dann zwei windgeschützte Stühle auf dem Deck und genossen unseren dennoch sehr schönen Restabend mit Jack Sparrow.

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