Regenstimmung auf der Trauminsel Samaná, Dom-Rep

Heute war Strand geplant. Strand und Cocktails um genau zu sein, denn wir hatten für Samaná den Ausflug „Baden auf Cayo Levantado (Getränke inklusive)“ gebucht. Einigermaßen doof dabei war, dass wir vor Samaná von morgens um 8 bis 14 Uhr lagen, also los gings früh morgens um 8 Uhr – bei strömendem Regen…

Es dürfte kaum überraschen, dass wir uns das anders vorgestellt hatten. Wir hatten auf den strahlenden Sonnenschein der letzten Tage gehofft und uns auf Sonnenliegen im Halbschatten an einem der schönsten Strände der Dom-Rep mit einem leckeren Rumpunsch in der Hand gesehen. Tja, hätte, wäre, wenn.

Die Shore-Operartionsmanagerin blickte uns entschuldigend an, als wir auf eines der Tenderboote stiegen. Leider habe sie gerade kein Boot mit Dach, Pech gehabt… Wir stiegen also um in das Boot ohne Dach und spätestens als der Fahrer auf das Gaspedal trat, schlug uns der Regen mit aller Macht ins Gesicht. Auch die Kapuze unserer Regenjacken konnte dem nix entgegensetzen und als wir endlich auf der Cayo Levantado, die auch als Bacardi-Insel bekannt ist, ankamen, waren wir nass bis auf die Knochen. Einziger Trost war, dass es nicht kalt war.

Eine Liege zu suchen, machte zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn. Wir begaben uns daher zur Beach-Bar, bei welcher wir gegen Vorzeigen unserer grünen Armbändchen verschiedene Cocktails und das lokale Bier (Presidente) erhielte. Tja, zwar erst halb 9 am Morgen aber ganz offensichtlich waren wir ja nicht zum Spaß hier! Wir suchten uns also erst einmal etwas Nettes aus und beobachteten den grauen Himmel.

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Grauer Himmel

 

Die Preise an der Beach-Bar waren auch ohne die Armbänder human, ein Bier sollte 3 Dollar kosten, die Cocktails jeweils 5 Dollar, beides wurde in handelsüblichen weißen Plastikbechern gereicht. Wir hatten den Ausflug aber mit Getränken gebucht, da er damit lediglich 10 EUR teurer war als ohne. So oder so bekam man auf jeden Fall heute ordentlich war für sein Geld, denn hier wurde am Alkohol nicht gespart. Ein Cuba Libre enthielt beispielsweise 2/3 Rum und etwas Cola für den Geschmack. Ähnlich war es beim Rumpunsch, bei welchem man den Alkohol wegen dem penetranten Fruchtpunsch aber weniger schmeckte. Das war uns dann wiederum etwas viel, man kann es uns halt nicht recht machen! 😉 Da wir aber gerade nichts besseres vorhatten, probierten wir erst einmal weiter und warteten auf das Ende des Regens unter dem breiten Dach der Beach-Bar…

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Beachbar

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Strand

Nach einer guten Stunde hörte der Regen weitgehend auf und wir machten uns auf, eine Liege zu suchen. Davon gibt es hier durchaus eine Menge.

Unterbrochen von kleineren Schauern, lagen wir nun zumindest planmäßig am Strand mit Blick auf die aufgewühlte karibische See. Das Wasser war zwar auch hier warm genug um ein wenig schwimmen zu gehen, das Problem war aber, dass man nicht so recht die Möglichkeit hatte, zu trocknen. Ansonsten ist der Strand gemacht zum Baden. Es sind zwar ein paar großere Steine im Wasser, man kann im Übrigen aber problemlos planschen und schwimmen.

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Palmen

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Strand

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Strand

Mit der Zeit riss der Himmel dann etwas auf und gegen Ende tauchte sogar die Sonne auf. An der Cocktailfront hatten wir mittlerweile festgestellt, dass die übrigen Cocktails der Karte (Daiquiri, Margeritas etc.) durch den verwendeten Sirup irgendwie alle nach Kaugummi schmeckten. Das war jetzt nicht unbedingt total schlecht aber dennoch ungewöhnlich. Wir beschränkten uns daher auf Rumpunsch, bei dem man nun echt nix falsch machen kann und genossen noch ein wenig die Aussicht.

Als das Wetter dann endlich gut und die Sonne herausgekommen war, mussten wir aber auch schon wieder gehen. Leider, wir wollten aber natürlich nicht das Schiff verpassen. Gern wären wir bei dem guten Wetter noch ein wenig geblieben, unsere Transferzeit war aber gekommen. Mit dem Vorsatz, diese idyllische Insel hoffentlich bei besserem Wetter auf einer kommenden Reise wieder zu besuchen, machten wir uns daher auf, zurück zum Bootsanleger und von dort zur AIDAluna.

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Anleger

 

Zurück auf dem Schiff mussten wir erstmal dringend etwas essen, am besten Pizza und Pasta in der Pizzeria. Von dort ging es direkt auf unsere Fernsehinsel, dösen nach diesem anstrenden Morgen!

Nachdem wir uns erholt und später dann frisch gemacht hatten, ging es früh zum Abendessen, da wir danach noch etwas vorhatten. Im „Marktrestaurant“ und im „Bella Vista“ war heute das einheitliche Motto Australien, ah ja. Da wir noch nie in Australien waren, war uns nun nicht erkennbar was typisch australisch sein sollte. Sicher waren wir uns aber bei der Fleischauswahl. Es gab Straußensteaks – etwas trocken – und Känguru – in Soße. Der Buffetfluch halt aber ansonsten schon in Ordnung.

Um viertel vor 7 fanden wir uns dann vor dem Fernsehstudio ein, denn hier konnte man sich nun pro Kabine ein Abstimmungsgerät abholen, um selbst bei der Abend-Spielshow mitspielen zu können. Auf den 14-tägigen AIDA-Reisen gibt es standardmäßig eine Highlight-Show zum Mitmachen. Wir hatten auf der AIDAsol schon einmal „The Voice of the Ocean“ erlebt (am eigenen Leib sogar…), hier würde es nun ein anderer Show-Kracher des Deutschen Fernsehens sein: um 19:15 Uhr hieß es „Wer wird Millionär auf AIDAluna“.

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Logo

 

Nachvollziehbarerweise muss das Konzept für die See-Variante etwas angepasst werden. Die Zahl der Kandidaten, welche darum kämpfen, auf den Stuhl zu kommen, ist von vorneherein beispielsweise sehr viel höher. So haben alle 250 Geräteinhaber dieselbe Chance, die Eingangsfrage als schnellster zu beantworten. Zudem wird natürlich nicht um EUR gespielt, sondern um Punkte, welche jeweils mit einem anderen natürlich in der Wertigkeit ansteigenden Gewinn hinterlegt sind. Was das war, wusste man vorher leider nicht. Der Hauptpreis wäre aber eine Karibikkreuzfahrt für 2 gewesen.

An diesem Abend schafften es zwei Personen auf den Stuhl, wir waren leider beide Male zu langsam, obwohl wir jeweils unter den schnellsten 25 waren. Uns blieb daher nur mitzuraten und ggf. den Preis für die meisten und schnellsten Antworten im Publikum zu gewinnen. Auch dieser Gewinn, eine Flasche Champagner, ging aber an uns vorbei. Die beiden Glücklichen auf dem Stuhl waren letztendlich aber auch nicht wesentlich erfolgreicher. Beide verzockten sich und fielen zurück auf 500 EUR/Punkte und erhielten ein schönes Bug-Foto von der AIDAluna.

Da uns das Glück an diesem Tage ganz offensichtlich nicht gewogen war, verzichteten wir auf einen letzten Versuch beim Pub Quiz. Auch die „Große Schlagersause“ auf dem Pooldeck war so garnichts für uns, so entschieden wir uns für einen frühen Rückzug. Wir hatten ja immerhin schon zu früher Stunde mit schwerer Arbeit begonnen. 😉

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