So kriegt man auch den letzten Seetag auf der AIDAluna rum!

Endspurt – Der letzte Seetag und zugleich der letzte Reisetag bevor es wieder heim gehen soll war gekommen. Und was macht man am letzten Urlaubstag? Relaxen und sonst nichts – also wie immer! 😉

Zum letzten Mal ausschlafen war heute angesagt, denn morgen musste die Kabine bereits um 9 Uhr morgens geräumt sein. Also blieben wir heute liegen, es gab ja schließlich auch keinen Anlege- oder Einparkvorgang, der uns hätte wecken können. Also verschliefen wir mit Absicht das Frühstück und gingen gleich Mittagessen.

Nach dem Mittagessen hatte zumindest ich noch das Bedürfnis etwas Sonne zu tanken. Nach unserem Reinfall auf der Cayo Levantado war noch nicht ganz der Bräunungsgrad erreicht, den man nach einem 2-wöchigen Karibikurlaub daheim zur Schau stellen möchte. Also ging ich auf die Jagd nach einer Sonnenliege während Basti unseren üblichen Rückzugsort belegte.

Heute war es wieder sehr sonnig und im Schatten war keine einzige freie Liege zu finden. Naja, frei im Sinne von keine Handtücher. Die Leute fehlten vielfach trotzdem aber das Liegen-Belegen treibt man vielen Deutschen in nur 2 Wochen wohl auch nicht aus.

In der Sonne fand ich aber eine einsame Liege und macht es mir bequem. Ich lag unten auf Deck 11 vor dem kleinen Pool und stellte schnell fest, dass dort keinerlei Wind geht. Kurz gesagt, es wurde also sehr schnell sehr warm. Wie in einem Ofen etwa. Eine kurzer Sprung in den Pool brachte nur kurz Besserung und ich lernte etwas, das ich bisher noch nicht wusste, obwohl es eigentlich logisch ist: Das Poolwasser ist Salzwasser. Nur für diejenigen, die sich das schon einmal gefragt haben…

Zurück auf der Liege konnte ich dann also mit Salzkruste weiterbraten und mich nur immer wieder fragen, wie  die vielen Hundert Leute auf dem Pooldeck sich (und ihrer Haut) diese Prozedur Tag ein Tag aus zumuten konnten. Eine gute Stunde hielt ich es letztendlich lediglich in der brütenden Mittagssonne aus, bis ich meine Liege wieder räumte. Ein gewisser Bräunungrand war erkennbar und ich wollte zum guten Abschluss nicht noch einen Sonnenbrand riskieren. Immerhin hatte ich es schon geschafft, Sonnenbad und Sauna zu verbinden. Das musste reichen.

Von dort gings unter die Dusche und weiter zu unserer geliebten Kunstauktion, bei welcher wir auch dieses letzte Mal kein Gebot abgaben. Unsere Schmerzgrenze war viel zu weit weg, von der anderer Gäste. Am Ende der Auktion kamen wir zur ernüchternden Erkenntnis, dass manche Menschen ohne mit der Wimper zu zucken in gerade einmal einer guten halben Stunde mehr als unseren gesamten Urlaubspreis ausgeben können. Und es auch tun. Wir für unseren Teil planen da doch lieber die nächste Kreuzfahrt als zuhaus zu sitzen und ein Bild anzustarren! 😉 Geschweigedenn es als Geldanlage auf dem Dachboden zu verstauen… So gesehen hatten wir letztendlich viel Geld für die nächste Reise gespart!

Genauso unspektakulär wie der Tage gewesen war, stellte sich der Abend ein. Das tat uns aber auch nicht sonderlich weh. Beim Abendessen nutzten wir die Gelegenheit um die Reise schon einmal ein wenig wehmütig Revue passieren zu lassen. Dazu passend war heute Farewell Dinner in den Buffetrestaurants angesagt und man konnte sich bei Schnitzel mit Pommes und Ente mit Rotkohl und Klöße schon einmal wieder auf die Heimat einstimmen. Ironischerweise schmeckte uns das Essen heute mal wieder so richtig gut, trotz Buffetschlacht und nerviger Sitzplatzsuche. Es war wohl tatsächlich an der Zeit heimzukehren.

Später auf dem Pooldeck gab es die dazu passende Farewell Party mit dem obligatorischen Sektbuffet, das in diesem Fall um ein paar Gläser Rumpunsch ergänzt wurde. Wir ließen uns noch angemessen verabschieden und gingen dann auf die Kabine, packen, denn die Koffer mussten bis 4 Uhr morgens vor der Kabine stehen, damit diese von Bord gebracht und im Terminal bereitgestellt werden konnten. Und zu diesem Zeitpunkt planten wir ja noch, dass es morgen nach Hause gehen würde. Wenn wir wüssten…

Ein Gedanke zu “So kriegt man auch den letzten Seetag auf der AIDAluna rum!

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