Eine Kreuzfahrt soll es sein, aber welche?

Auch bei der Suche nach der richtigen Kreuzfahrt gilt: Man hat die Qual der Wahl. Welche Route soll es sein und wie lange? Mit welchem Schiff? Fragen über Fragen. Wir können euch nach mittlerweile 4 Kreuzfahrten (bald 5!) Folgendes mit auf den Weg geben:

Was will ich sehen? Das dürfte für die meisten Leute die vordringlichste Frage sein. Das Angebot in der Kreuzfahrtbranche überfordert einen als Neuling leicht, die Erfahrung haben auch wir gemacht. Da muss man sich zwangsläufig etwas beschränken, um nicht die grob 4000 Angebote der einschlägigen Anbieter mühsam durchforsten zu müssen. Bei der Suche nach unserer ersten Kreuzfahrt, der Hochzeitsreise, war uns daher von vorneherein klar, es soll etwas Besonderes sein. Ergebnis: Karibik oder Südostasien.

Relevant ist sicher auch, wann möchte ich fahren? Bestimmte Reisegebiete werden schwerpunktmäßig nur zu bestimmten Zeiten angefahren. Viele Reedereien überführen ihre Schiffe daher regemäßig alle halbe Jahre in ein anderes Gebiet. So ist die Karibik ein typisches Winterreisegebiet, Nordlandreisen werden hauptsächlich im Sommerhalbjahr gefahren. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel. Sollte man aber einmal nicht fündig werden, könnte die Anpassung der ausgewählten Reisezeit eine Lösung sein, sofern man sich selbst in den Gefilden des Internet auf die Suche begeben hat (was den ein oder anderen Euro einsparen kann).

Ebenfalls nicht unwichtig ist die Reisedauer. Im Mittelmeerraum ist die Dauer von 7 Tagen recht üblich, in Nord- und Ostsee findet man so ziemlich jede Dauer zwischen 3 und 21 Tagen. Wer ein weiter entferntes Reiseziel beabsichtigt, der sollte beachten, dass längere Reisen im Vehältnis preiswerter sind, da die Flüge doch recht üppig zu Buche schlagen. Die deutschsprachigen Reedereien bieten daher auch vielfach 14-tägige Reisen in entfernteren Meeren an, die regionalen Anbieter in der Karibik beschränken sich hingegen oftmals auf 7 oder 10 Tage, wobei man sich die Fragen stellen sollte, ob sich das im Hinblick auf den etwa 10-stündigen Flug (und den Jetlag!) lohnt.

Und mit welchem Schiff? Auch hier ist die Auswahl groß. Speziell für das deutschsprachige Publikum bieten AIDA und die TUI mit der „Mein Schiff“-Flotte eine beachtliche Zahl verschiedener Reisen an. Das war dann auch unser erster Anhaltspunkt, da wir uns als Anfänger noch nicht an die zahlreichen weiteren internationalen Anbieter herangetraut haben. Das Angebot der TUI war zum damaligen Zeitpunkt mit 3 Schiffen (inzwischen 6) noch etwas begrenzt und traf nicht unseren Wunsch-Reisezeitraum (Weihnachten und Sylvester). Die AIDAsol hingegen gefiel uns sehr gut und wurde dann auch zum Schiff unserer Wahl.

Wer nicht vom Reisezeitraum aus seine Wahl treffen kann oder möchte, der sollte schon vorab einen genauen Blick auf das Angebot der Schiffe und der Reedereien legen, da sich dies durchaus recht deutlich unterscheidet. So gilt AIDA als die Club-Schiff-Flotte. Wer Animation und Gruppenaktivitäten wie Bingo und Poolparties mag, der ist hier richtig, kann dem bei Bedarf aber auch entgehen. Auch die allabendliche Primetime-Show im Theatrium sorgt für Zusammengehörigkeitsgefühl. Die TUI wirbt dagegen mit ihrem „Wohlfühl“-Fokus. Hier geht es merklich ruhiger zu. Bei ausgedehnten Abendessen in den inklusiven à-la-carte Restaurants kann man den Tag Revue passieren lassen und sich, nunja, wohlfühlen halt. Diejenigen, denen das AIDA Entertainment hingegen noch nicht genügt, sollten sich die amerikanischen Reedereien genauer ansehen. Die Schiffe sind zuletzt groß und größer und bieten neben der fast schon alltäglichen Wasserrutsche nun auch Kletterwände und sogar Eislaufbahnen. Die Shows haben zudem durchaus Broadway-Qualität. Hier sind vielfach die Schiffe selbst die Sensation.

Kurz um, schon bei der Wahl der Route und des Schiffs sollte man sich tief selbst in die Augen schauen, damit es auch tatsächlich der ersehnte Traumurlaub wird und die Kreuzfahrtleidenschaft nicht ein jähes Ende erfährt.

Wir drücken die Daumen!

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