First Day at Sea auf der Norwegian Jade

Nach unserem Kraftmarsch in Dubrovnik dürften wir an unserem dritten Reisetag erst einmal auf See ausspannen und das Tagesentertainment auf der Norwegian Jade genießen. Für uns bestand das spoilermäßig vorab gesagt im Wesentlichem aus dem zu Erwartendem: Schlafen, ein bisschen Sport, viel Essen und Relaxen und dem ein oder anderen all-inclusive Getränk – begleitet von Livemusik und Poolspaß. Und dieser Mix gefiel uns wirklich gut!

Nach dem Austehen ging der erste Weg mal wieder ins Fitnesstudio, ein Filmchen schauen und das Abendessen wegschwitzen. An diesem Seetag war der spartanische Sporttempel gut besucht und ein Fahrrad war nicht zu haben. Naja, es gab ja auch noch genug Crosstrainer, die gleichmaßen geeignet waren, das schlechte Gewissen zu beruhigen…

Anschließend ließen wir uns im Great Ourdoors zum ersten continentalen Frühstück nieder. Dort bekommt man von allem etwas, also so ziemlich. Was man sich für die Woche allerdings abschminken sollte, ist das gute deutsche Backwerk. Das sucht man hier nämlich vergeblich. Weder knusprige Brötchen noch saftiges Brot findet man, stattdessen gibt es Weißbrot, Bagels und Toast. Damit lässt sich aber auch leben. Dazu die Standardbestandteile wie Bacon, Rühr- oder Spiegeleier, Würstchen, Grilltomaten, Poridge und Bohnen in Soße für die britischen Mitreisenden. Ein wenig Aufschnitt, ein wenig Käse, ein wenig Obst und eine kleine Müsliauswahl. An der Salatfront (für den Bagel) sah es allerdings mager aus. Eine Tomatenscheibe gabs, Gurke oder Salatblatt ließen sich verleugnen. Schwarzer Kaffee konnte an einem Automaten gezogen werden.

Alles in allem war das Frühstück in Ordnung für Leute, die nicht zu hohe (deutsche) Ansprüche stellen. Wer schon ein bisschen rumgekommen ist, wird die Auswahl zu würdigen wissen, da wir in England oder den USA schon weitaus fragwürdigere Frühstücksarrangements vorgesetzt bekommen haben. Wer allerdings bisher nur in Hotels war, die speziell auf deutsche Touristen ausgerichtet sind (Malle, Türkei, etc.) wird ev. etwas spärlich dreinschauen.

Wir waren beim Frühstück schon recht spät dran gewesen und als wir unseren Platz in der Sonne gegen Mittag räumte, fanden sich schon die ersten Leute zum Mittagessen ein. Wir nutzten die Gelegenheit und suchten uns 2 schöne Liegen auf dem oberen Sonnendeck mit Blick auf den Poolbereich und relaxten erst einmal ein wenig. Die Liegensuche war kein Problem, es waren trotz großem Zulaufs auf den Außendecks noch ein paar Stapel mit Liegen vorhanden. Während der gesamten Reise ist uns kein Engpass aufgefallen, was auch daran liegen kann, dass andere Nationalitäten nicht so sehr zum Liegen-Reservieren neigen, wie die Deutschen! 😉

Nach der Mittagszeit wurde das Pool-Entertainment fortgesetzt, erst mit verschiedenen Spielen, dann mit Livemusik. Das alles war nicht zu laut, sodass man nebenbei auch bequem lesen konnte. Wen aber auch dieser white noise stört, der kann sich einen Platz auf dem vorderen Pooledeck suchen, denn dort hört man tatsächlich nichts vom Pool.

Eine Sonnenpause kann man an der Topsiders Bar auf Deck 12 einlegen. Hier sitzt man lauschig im Schatten ohne, dass es stickig ist und kann sich das ein oder andere Getränk genehmigen, während man beispielsweise Karten spielt. Wer will kann sich vom Grill direkt daneben auch einen Snack holen. Abstriche ergeben die etwas billig anmutenden Gartenstühle, die auf Dauer nicht allzu gemütlich sind.

Wir bekamen unseren sonnigen Seetag so ganz gut rum und machten uns am späten Nachmittag auf in unsere Kabine, um uns für den Arbeit fertig zu machen.

Auch heute traf unsere Abendessenwahl auf das Alizar und wir waren beanstandungslos zufrieden. Besonders gut war der Nachtisch, ein warmer Schokokuchen mit flüssigem Kern gelunden. Leider gab es den auf dieser Reise nicht noch einmal…

Vom Restaurant ging’s ins Stardust Theater zu einer für uns etwas ungewohnten Show: Heute war der Zauberer – ehem, Entschuldigung – der Illusionist dran. Ja richtig, so wie David Copperfield inklusive Cape und Nebel und hübscher Assistentin. Nein, also im Ernst. Es war schon recht gut gemacht, fanden wir. Aber nun ja, wir schauen nicht so oft Zaubershows. Es hat jedenfalls gelangt uns einigermaßen zu beeindrucken, auch wenn bei derben Technobeats und wildem Gestikulieren, sowohl seitens des Herrn Illusionist wie auch der Dame im engen Kostüm (übrigens die Ehefrau), vorhersehbar war, was passieren würde. Benannte Dame war ihres Zeichens außerdem Schlangenfrau und passte damit zum einen in allerlei Kisten, zum anderen konnte sie tolle Sachen mit Hulahup-Reifen machen. Wir hatten auf alle Fälle Spaß! 😉

In guter Stimmung ging es danach in die Spinnaker Lounge auf Deck 12, noch ein wenig Livemusik hören. Und das All-Inclusive ausnutzen!

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