Die Kanaren, Inseln des ewigen Frühlings – Eine Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 4

Frühjahr 2016, kalt in Deutschland. Eine Kanarenkreuzfahrt kommt da gerade recht, dachten wir uns! Unser Plan dort ein wenig Sonne zu tanken ging allerdings nicht so richtig auf, denn auch auf den Kanaren gibt es im Winter keine Schönwetter-Garantie (etwas, dass man einmal im Hinterkopf behalten sollte!). Ob wir uns trotzdem eine schöne Kreuzfahrt hatten und was man auf den Kanaren als Kreuzfahrer so unternehmen kann, das erfahrt ihr in den nächsten Wochen in unserem Kreuzfahrttagebuch zur Kanarenkreuzfahrt! 🙂

Zum damaligen Zeitpunkt war die Mein Schiff 4 das neueste Mitglied der Flotte. Seither ist diese bekanntlich um die etwas unpersönlichen Nummer 5 und 6 erweitert worden, die Mein Schiff 1 befindet sich im Begriff ersetzt zu werden.

Ausschlaggebend für unsere damalige Wahl war die Kanarenroute, welche uns im deutschen Winter recht attraktiv erschien. Dass wir uns für das TUI Schiff entschieden, war daraus begründet, dass wir bei unserer ersten AIDA-Reise in Südostasien etwas angefressen waren vom ständigen Extrazahlen. Durch das Premium Alles Inklusive gibt es das auf der Mein Schiff damit natürlich so nicht. Wer krampfhaft etwas extra zahlen will, wird aber nicht enttäuscht. Auf der Mein Schiff 4 bieten 3 Bezahlrestaurants sowie die Café Lounge, die Diamant Bar und der Champagner Treff Gelegenheit ein paar zusätzliche Euros liegen zu lassen.

Mit dem berühmten Premium Alles Inklusive kommt man grundsätzlich aber eigentlich  gut genug durch den Tag. Die TUI lässt sich da tatsächlich nicht lumpen und fährt ordentlich auf. So kann man schon zum Frühstück die Hektik des Buffetrestaurant Ankelmannsplatz meiden um sich im Atlantik am Tisch bedienen zu lassen. Diese Option hat man Mittags und Abends selbstredend auch und hat damit die Möglichkeit sowohl die Schlacht am Buffet als auch die leidige Suche nach einem Tisch zu umgehen. Wie bei jedem All-Inclusive Konzept kann man dann natürlich auch den gesamten Tag über, das Getränkeangebot an fast allen Bars auskosten ohne sich über die Rechnung Gedanken machen und ständig eine wilde Zettelwirtschaft unterschreiben zu müssen.

Auch ansonsten geht es auf der Mein Schiff Flotte entspannt zu, das sagt ja schon der Name „Wohlfühl-Flotte“. Hier gibt es keine aufdringliche Animation, kein penetrantes Entertainment, sondern Ruhe zum tja, richtig, Wohlfühlen. Auch das hörte sich erst einmal etwas anders an, als wir es nun schon auf dem AIDA Clubschiff AIDAsol erlebt hatten. Da anders aber nicht gleich schlecht sein muss und wir gern etwas Neues ausprobieren, waren wir gespannt, was Wohlfühlen in unserem Fall bedeuten würde. Dass dies auch eine Generationenfrage sein sollte, würden wir schnell merken.

Vom Design her präsentierte sich die Mein Schiff 4 mit nagelneuem Blitzeschick, nicht too much, sondern tatsächlich sehr stilvoll und gar nicht schrill mit viel Glas und Chrom und gedeckten Farben. Wo andere Reedereien auf teils herausfordernde Muster- und Farbmixe setzen, wurde hier ein deutlich weniger augenkrebserregender Ansatz gewählt. Inbesondere bei den Kabinen gefiel uns das Design gut, da hier auch eine seichte Mischung zwischen Holz und dem Signature-Blau der Mein Schiff Linie gewählt wurde. Hier kann man sich wohlfühlen, wer hätte es gedacht! 🙂

Also, so viel zur Ausgangslage, weiter geht’s in Kürze mit dem Tagebuch!

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