The american way of life auf der Norwegian Spirit ab Barcelona

Tag 1 unserer Mittelmeer und Kanarenkreuzfahrt begann im Grunde bereits am Tag 0, denn wir reisten bereits am Vorabend mit dem Zug nach Frankfurt, da unser Flug sehr früh gehen würde. Da das Zugticket inklusive war, wa das der bessere Deal als Benzin und Parken zu bezahlen. Am Flughafen nahmen wir ein recht preiswertes Hotel und fuhren früh morgens entspannt mit dem ersten Shuttle zum Terminal, um von dort nach Barcelona in Richtung Kreuzfahrt zu fliegen.

In Barcelona angekommen, war unser Schiffchen aber noch nicht fertig fürs Boarding. Stattdessen bekamen wir von NCL eine kleine Stadtrundfahrt durch die Straßen der Stadt, deren Fenster vielfach mit katalonischen Flaggen dekoniert waren und durch den Bezirk Sants-Montjuïc. Vieles davon kannten wir bereits, denn wir passierten auch die Plaça Espanya, welche optisch durch die beiden venetianischen Türme beherrscht wird. Hier findet sich auch das Einkaufszentrum Arenas, eine umgebaute Stierkampfarena. Das oberste Geschoss beherbergt zahlreiche Restaurants und Bars und besticht mit einem tollen Ausblick. Wir fuhren den Berg Montjuïc hinauf und kamen am Palau Nacional, dem katalonisches Nationalmuseum und dem Olympiastadion vorbei, bevor wir dann tatsächlich zum Schiff fuhren. Auf der Hafenseite des Montjuïc befindet sich übrigens ein sehr schöner Friedhof, wer so etwas auch anschauen mag! 😉

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Stadthaus Barcelona

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Stadthaus Barcelona

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Plaça Espanya

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Palau Nacional

Am Kreuzfahrtterminal ging der Check-in zwar schnell, wir mussten aber dennoch eine weitere halbe Stunde warten, bis wir mit dem Boarding dran waren. Die NCL öffnete nämlich erst um 12 Uhr wieder ihre Tore für die Gäste, solange hieß es mit der erhaltenen Boardingnummer im Terminal warten. Da die Kabinen erst um 13:30 Uhr fertig sein sollten, gingen wir erst einmal zum Mittagessen in das Buffetrestaurant Raffles Court auf Deck 12. Hier gibt es nahezu rund um die Uhr was zu essen, begonnen mit langem Frühstück, Mittagessen, Nachmittags-Snacks, Abendessen und Latenight-Snacks. Die Unterschiede sind dabei nicht allzu gravierend. Abgesehen vom Frühstück gibt es eigentlich immer Hamburger und Hotdogs zum selber belegen, Nudeln mit Bolognese oder Tomatensoße, was Asiatisches, Salat, Obst und Nachtisch. Dazu wechseln weitere Gerichte und es gibt etwa Kurzgebratenes, Stews, Aufläufe und Beilagen wie die sehr beliebten mashed potatoes (Kartoffelbrei), verschiedenes Gemüse, etc. Die Auswahl ist nicht schlecht, wird aber nach einer Weile etwas monoton.

Für uns war das Essen kein Problem. Es ist aber schon so, dass wir uns automatisch etwas ungesundert ernährt haben, als wir es vll. auf einem deutschen Schiff getan hätten. Am Ende kam da ev. dann doch ein Kilo mehr auf die Rippen als es sonst der Fall ist! 😉

Nach dem Essen besichtigten wir erst einmal die Kabine und waren etwas enttäuscht vom Zustand. Hier war seit geraumer Zeit nichts mehr renoviert worden (Das gemalte Bild an der Wand zeigt einen Rettungsreifen mit der Aufschrift „Super Star Leo“ – so heißt das Schiff seit 2004 nicht mehr). Uns stellte sich auch die Frage, wie hier geputzt wurde. Die Ecken wurden jedenfalls als rund behandelt. Dort hatte sich im Teppich einiges an Staub angesammelt und im Badezimmer fanden sich diese unschönen Verfärbungen in den Fugen, die mit längerer Feuchtigkeit entstehen (Bilder ersparen wir euch an dieser Stelle! 😉 ). Schön war auch der Safe, der once upon a time mal im Kleiderschrank verschraubt gewesen sein könnte. Nun hätte man ihn im Prinzip wegtragen können. Tat zum Glück keiner. Wir verließen die Kabine wieder mit dem Wissen hier ja eh nur zu schlafen.

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Kabine

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Bad

Am Nachmittag machten wir einen fixen Schiffsrundgang zur Orientierung (das mit der Orientierung habe ich allerdings bis zum Ende aber nicht richtig hingekriegt, auch dieses Schiff ist asymetrisch gebaut und etwas verwirrend). Wir schauten das Atrium an…

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Atrium

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Glasfahrstühle im Atrium

… das typisch amerikanisch riesige Casino Maharajah und den Nightclub Maharini’s

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Maharajah Casino

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Maharini’s Nightclub

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Maharini’s Nightclub

… die Shanghai Bar und das Diner Blue Lagoon auf Deck 7 (beide unglücklich mit Durchgangsbereich)…

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Blue Lagoon

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Shanghai Bar

… und schließlich den Poolbereich wonach wir uns im Biergarten an die frische Luft setzten.

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Poolbereich

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Poolbereich

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Biergarten

Viel los war auch dem Schiff nun noch nicht und wir hatten gut Platz. An der Bar machten wir aber gleich mit der spanischen Mehrwertsteuer, der sog. VAT Bekanntschaft. Für 2 kühle Bier zahlten wir nun also schon die ersten $1,68 extra – wegen der schönen Aussicht auf Barcelona vielleicht!

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Ausblick auf Barcelona

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Ausblick auf Barcelona

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Sagrada Familia

Um 17 Uhr fand dann die Seenotrettungsübung statt – glücklicherweise von recht kurzweiliger Natur. Nach einem ersten 4-Gänge Dinner im Garden Room fanden wir uns nach einem kurzen Abstecher in die Art Galery, wo wir an einer Verlosung (genannt Raffle) teilnahmen pünktlich im großen Stardust Theater ein, um die Welcome Aboard Show zu sehen, welche einen ersten Eindruck von der Showqualität an Bord gab. Tänzer, Sänger, Artisten, Musiker und die führende Besatzung stellte sich vor.  Auf die Tanzparty zu den heißesten Hits der 60er Jahre mit der Partyband verzichteten wir heute und begaben uns recht erschlagen vom frühen Aufstehen auf die Kabine. Das Bett stellte sich als recht gemütlich heraus, wenngleich wir uns eine große Decke zu teilen hatten. Ein bisschen Schwund ist halt immer! 😉

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