Zeitvertreib am Seetag auf amerikanisch

Erst einmal das Wichtige: wir wünschen euch frohe Restweihnachten, noch isses ja nicht zuende! 😉 Als bildliche Untermalung dazu ein wenig überraschend unüberladene Weihnachtsdeko von der Norwegian Spirit

Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum

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Atrium

… und weiter geht’s  mit Tag 2 unserer Reise!

Tag 2 begann mit Ausschlafen und das ging auch recht gut. Wie in fast jeder Kabine auf einem Schiff knackte es hier und es klackerte da, im Großen und Ganzen war die Nachtruhe aber in Ordnung. Leider war es zur Nebenkabine etwas hellhörig und unsere spanischen Nachbarns stellten sich als Nachtmenschen heraus. Auch das war aber erträglich und so waren wir rechtzeitig wach, um das Frühstück im Raffles noch zu erreichen.

Das Frühstück ist amerikanisch und britisch ausgerichtet mit Speck, Rührei, Würstchen, weißen Bohnen, buttermilk biskuits, hash browns, pancakes, french toast, waffles und bagels. Man kriegt sogar verschiedene Sorten Haferschlotze und abgepackte Cornflakespackungen, leider aber kein ungesüßtes Müsli. Wer was Gesundes will, findet hier aber auch ein wenig Salat, Tomate und Gurke für den Bagel und frisches Obst, sowie Joghurt und allerlei Nussmischungen und Trockenfrüchte. Kaffee und heißes Wasser gibt’s am Automaten. Hier kann man sich den ganzen Tag über auch Wasser und wechselnd Iced Tea, Cranberry Juice, Lemonade und recht stark gesüßte Säfte zapfen. Deutsche Brötchen gibt es nicht. An Aufschnitt gibt es lediglich Kochschinken, Salami und eine Sorte Käse, sowie 3 Sorten Marmelade und Peanut Butter.

Das Frühstück war für uns okay. Klar, als Deutscher wünscht man sich etwas mehr zum aufs Brot legen, da es aber schon an einem anständigen Brot fehlt, ist das egal! 😉 Ein ordentlicher Bagel tat es auch und hungrig blieben wir auch nicht. Dazu sind die Ersatzkalorien viel zu lecker!

Wir saßen zum Essen im Außenbereich des Raffles und blieben dort noch etwas sitzen. Die Decks 10, 11 und 12 der Norwegian Jade sind nach hinten in einem Halbkreis geöffnet. Hier stehen einige Tische, viele davon sind immer zum Essen eingedeckt aber wenig genutzt. Für uns völlig unverständlich saß ein Großteil der Gäste aber meist drinnen zum Essen. In der Mitte auf Deck 10 findet sich der nett gestaltete Kinderpool der auf unserer Reise mangels Kindern allerdings zumeist sehr leer blieb.

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Frühstück

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Kinderpool

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Rettungsring

Da es am Pool und im Biergarten wahlweise sonnig und windig oder schattig und kalt war, verlegten wir uns später in den Observationsbereich der Galaxy of the Stars. Das ist die große Lounge auf Deck 12 vorn am Bug, welche mit vielen Sitzplätzen, einer großen Bar und einer Bühne aufwartet und Hauptanziehungspunkt für das spätere Abendentertainment darstellt. Wir suchten uns einen netten Platz am Fenster, welcher während unserer Reise zu unserem Basecamp werden würde – sowas haben wir im Prinzip auf jedem Schiff. Einen Stammplatz an dem man gut sitzt, was lesen oder ein bisschen Karten spielen kann und nett über das Meer schaut.

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Galaxy of the stars, NCL Spririt

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Blick aufs Meer

Da wir gestern in die Art Galery reingeschaut hatten, waren wir heute zur ersten Auktion eingeladen worden. Auf der AIDA schauen wir die Kunstauktion immer, diese dauert auch lediglich eine 3/4 Stunde. Hier sollten wir aber längere Zeit verbringen, fast 3 Stunden und uns wurde auch eine echte Bieternummer zugeteilt. Die Auktion begann zunächst mit einer Preview, bei welcher man erst einmal eine knappe halbe Stunde Zeit erhielt, um mit der Bieternummer Bilder zu markieren, die an der Aktion teilnehmen würden. Man konnte aber bereits jetzt die Preise für die Bilder, also reduzierter Preis, Startpreis der Auktion und tatsächlicher Schätzpreis bei den Mitarbeitern der Art Galery erfragen und Bilder schon vorab erweben. Während dieser halben Stunde gab es Sekt, all you can drink. Dann ging es los und im Gegensatz zu vielen AIDA Auktionen, die wir gesehen haben, boten die Leute hier tatsächlich auch ordentlich mit. Es war aber auch sehr unterhaltsam. Der Auktionator ratterte die Gebote in der typisch amerikanischen Repetiergewehrmanier herunter und seine Mitarbeiter rannten durch die Reihen, um die Leute heiß zu machen. Mehrfach wurde ein weiteres Bild von gleichen Maler zum Angebot hinzugefügt und der Preis noch weiter gesenkt. Mitten drin wurde auch einfach noch einmal etwas verlost, um die Leute bei Laune zu halten. Es war ein wenig wie Teleshopping TV, obwohl es keinen Messerblock zusätzlich gab aber die Mitabeiter machten oh! und ah! zu den richtigen , fassten sich an den Kopf und bewegten wirklich den ein oder anderen doch noch ein Gebot abzugeben. Chance of a life time… Wer hätte es gedacht, wir boten auch dieses Mal nicht wirklich mit. Das was uns gefallen hätte war schlicht nicht erschwinglich ohne den Reisepreis zu verdoppeln oder zu verdreifachen.

Am Abend gingen wir in die frühere von 2 Shows (19:30 Uhr und 21:30 Uhr) und schauten uns die Show „World Beat“ an. Diese Gesangs- und Tanzshow stellte eine Trip durch verschiedene Länder dar. Entsprechend wurden Bühnenbild, Tanz und natürlich Gesang angepasst. Es war allerdings nur eine Weltreise durch Europa, Asien und Amerika, also nicht ganz die ganze Welt aber gut gemacht und unterhaltsam.

Essen gingen wir erst danach und musste 5 Minuten mit einem Piep-Vibrierding auf einen Tisch im Garden Room warten. Wir suchten uns wiederum ein 4-Gänge Menü aus der Karte aus. In der Karte finden sich immer um die 10 wechselnde Vorspreisen und etwa 8 wechselnde Hauptgerichte, welche sich während der Reise aber durchsaus wiederholen können. Zudem gibt es 6 feste Hauptgerichte. Bei den Vorspreisen gibt es stets mehrere kleine Gerichte wie etwa Lachstatar oder Beefsliders (Miniburger), verschiedene Suppen und verschiedene Salate. Zudem gibt es eine gesonderte Nachtischkarte mit festen Auswahlmöglichkeiten wie Obst, Eis und Käse sowie wechselnden Speisen wie Chocolate Volcano (leider kein einziges Mal mit der erwarteten Schokolava), Crème Brûlée oder Cheesecake. Man kann im Prinzip so viel bestellen, wie man möchte, was wir zumeist beim Nachtisch ausnutzten und gleich 3 verschiedene bestellten. Dazu eine kleine Fotoauswahl und ein Muster-Menu:

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Chocolate Volcano

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Creamcake (Puddingkuchen)

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Crème Brûlée

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Asiatisches Hühnchen

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Spaghetti mit Muscheln

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Muster-Menu

Nach dem Essen gab es noch einen Latenight-Drink in der Galaxy of the Stars wo heute der große Ausgeh-Abend, die Norwegian’s Night Out mit Livemusik und bei den Amerikanern sehr beliebten Standardtanz stattfand. Da wir zum Schutze der Menschheit nicht tanzen, verzichteten wir auf die Bewegung und schauten dem Treiben lieber nur zu! 😉

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