Das sind die Sights to See in Las Palmas, Gran Canaria!

Auch in Las Palmas an Tag 6 befanden wir uns auf bekanntem Terrain. Gran Canaria war Ausgangspunkt unserer Kanarenkreuzfahrt im letzten Jahr, dadurch hatten wir aber natürlich nicht viel zu sehen gekriegt von Las Palmas und dem Rest der Insel (Alles auf Anfang auf Gran Canaria). Der ein oder andere Ausflug hätte uns inhaltlich schon gereizt, wie gesagt sind diese aber etwas teurer als bei den deutschen Anbietern. Wir entschieden uns daher dafür heute lieber Las Palmas auf eigene Faust zu erkunden und uns die Ausflüge auf Gran Canaria für zukünftige Stops mit anderen Schiffen aufzuheben. Las Palmas hat nämlich tatsächlich was zu bieten aber lest selbst!

Wir lagen wieder am bekannten Anleger beim Einkaufszentrum Centro Comercial El Muelle. Damit ist man nah am Strand Playa Las Canteras und hat guten Anschluss an den Rest der Stadt, denn am nahen Parque de Santa Catalina findet man einen von 2 Busbahnhöfen der Stadt sowie viele lauschige Restaurants und Bars.

Wir standen heute früh auf, denn wir würden nur bis 16 Uhr hier liegen. Nach einem schnellen Frühstück ging’s also direkt von Bord und zur Bushaltestelle am Parque de Santa Catalina. Wir hatten Glück, die Nummer 12 kam gerade und wir konnte fix die 1,40 EUR pP zahlen um in die 5 km entfernte Altstadt im Stadtteil Vegueta zu fahren von wo aus wir den Weg zum Schiff wieder zu Fuß zurück gehen würden. In diese Richtung fahren einige Busse, so auch der Touristenbus oder auch die Linie 1. Die 12 ist aber die schnellste Variante.

Wir stiegen an der Markthalle, dem Mercado de Vegueta aus, die gegenüber vom Teatro Pérez Galdós liegt und zu diesem Zeitpunkt noch recht leer war. Im Gegensatz zur schönen Variante in Santa Cruz gestern, war diese auch recht unspektakulär und wir zogen schnell weiter durch noch recht menschenleere Altstadt.

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Mercado de Vegueta

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Teatro Pérez Galdós

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Altstadt

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Altstadt

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Altstadt

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Plaza del Pilar Nuevo

Schließlich erreichten wir die Kathedrale, welche gegenüber vom Rathaus gelegen ist. Diese macht einen imposanten Eindruck und wir nahmen uns ein wenig Zeit, uns auch innen umzusehen. Überquert man den Plaza de Santa Ana und geht am Rathaus vorbei, erreicht mit den Plaza del Espíritu Santo, welcher eine hübsche Parkanlage mit Fontaine an einer Kapelle beherbergt.

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Rückseite der Kathedrale

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Kathedrale

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Kathedrale innen

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Kathedrale innen

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Kathedrale Las Palmas

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Rathaus

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Plaza del Espíritu Santo

Wir verließen die Altstadt und überquerten die Calle Mesa de León, passierten die Bibliothek und ließen uns am Plaza de Cairasco zu einem Kaffee nieder. Hier kann man schön auf die Fontaine schauen und das historische Gebäude des Kulturzentrums Gabinete Literario ist sehenswert.

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Bibliothek

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Kulturzentrum

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Statue an der Calle Mesa de León

Die Läden hatten mittlerweile geöffnet (ab 10 Uhr) und wir setzten unseren Weg über die nahe Calle Triana in Richtung norden fort. Dies ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt. Vorbei am Parque San Telmo, wo der zweite Busbahnhof der Stadt gelegen ist, gingen wir weiter entlang vieler Wohn- und Hotelkomplexe und passierten auch das Gebäude der Bezirksregierung bis wir zum Parque Dormas gelangten.

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Bezirksregierung

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hübsche Gebäude

Der Parque Dormas ist eine schick gestaltete Parkanlage mit Urzeitflair. Mitten darin liegt das 5-Sterne Hotel Santa Catalina, das mit den berühmten kanarischen Holzbalkonen gestaltet ist. Der kleine See verfügt über einen Wasserfall, ein paar Schwäne und jede Menge Kois.

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Monumento Atis Tirma

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Kirche oberhalb des Parque Dormas

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Teich im Parque Dormas

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Parque Dormas

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Hotel Santa Calatina

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Teich im Parque Dormas

Immer geradeaus Richtung Norden erreichten wir nach weiteren 20 Minuten das Kaufhaus El Corte Ingles und hier war die Hölle los. Offensichtlich wurden hier und heute ein Großteil der Weihnachtseinkäufe getätigt. Uns war das alles aber ein wenig zu hektisch und wir kehrten stattdessen zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Parque de Santa Catalina. Hier setzten wir uns in ein Café und aßen Bocadillos, spanische belegte Baguettes mit Seranoschinken und Manchegokäse.

Einen kurzen Schlenker wollten wir aber noch gehen, denn wir wollten zumindest einmal den Strand anschauen. Wieviel hier wohl los sein würde, so mitten im Winter? Wir erwarteten nicht viel und waren sehr überrascht, der Strand und auch die gut ausgebaute Promenade mit zahlreichen Bars und Restaurants war proppenvoll. Damit hatten wir nicht gerechnet. So wie das hier gestaltet war, wunderte es uns dann aber wiederum nicht. Für Badetouristen herrschen hier optimale Voraussetzungen. Wer also bei gutem Wetter keine Inselausflug machen möchte, sondern ein bisschen die Zehen in den Sand und den Atlantik halten möchte, ist hier gut aufgehoben!

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Strand

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Promenade

Zurück auf dem Schiff genossen wir später die Sonne beim Auslaufen und saßen gegen Abend wieder einmal in der Galaxy of the Stars. Hier sollte laut des deutschen Bordprogramms, dem „freestyle daily“ die Partyband um 18:30 Uhr spielen. Diese kam aber nicht, stattdessen kam die Oldieband und als wir das deutsche mit dem englischen Programm verglichen, stießen wir wieder einmal auf einen Fehler. Es war im deutschen Programm die falsche Band angegeben worden. Leider war das nicht der einzige Fehler, abgesehen von gelegentlichen verzeihlichen Schreibfehlern und etwas seltsam anmutenden Übersetzungen gab es öfters schlichte Fehlangaben. Bands zur gleichen Zeit am gleichen Ort, falsche Zeitangaben, falsche Orte. Das empfanden wir schon als ärgerlich, beim deutschen Programm fehlte eindeutig die Sorgfalt. Wir gingen in der Folge dazu über, uns auch ein englisches zu holen…

Im Menü der à la carte Restaurants reizte uns heute nichts so richtig und so gingen wir im Anschluss im Buffetrestaurant Essen. Hier gab es wechselnd Themenabende, wie Asian Night, Italian Night oder Mediterranean Night. Die Auswahl dieser Themengerichte war dabei nicht die größte, Burger, Hot Dogs und Nudeln gab es zum Beispiel immer. Es war aber schon ganz nett gemacht und auch nie so richtig voll. Viele der Gäste nutzten wohl auch die zahlungspflichtigen Speizialitätenrestaurants. Über die Fernseher in den Treppenhäusern konnte man zu jeder Zeit die Restaurantauslastung checken (sehr praktisch) und die Bezahlrestaurants waren gut ausgelastet.

Auf die traditionelle spanische Tanzshow mit Flamenco und Kastagnetten verzichteten wir und zogen uns sehr früh auf die Kabine zurück. Hier endet das Entertainment nämlich nicht etwa. Auf den NCL Schiffen wird den Gästen auch in guter HBO Manier taufrisches Blockbusterkino geboten und das gleich in mehreren Sprachen, so auch in deutsch und englisch. Wir nutzten daher die Gelegenheit um aufzuholen, was wir im letzten Jahr in den Filmspielhäusern verpasst hatten und herauszufinden, warum La La Land so viele Oscars abgeräumt hat! 😉

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