Sonne an der Costa Blanca – Unsere Tipps für Alicante!

Letzter Tag! So schnell ist sie rumgegangen, unsere Kreuzfahrt. Nur noch Alicante würde uns heute begrüßen. Und das auch nur kurz, um 15 Uhr würde es schon wieder auf See gehen, zurück nach Barcelona. Wir hatten es heute morgen also ein wenig eilig und machten dann einen Fehler, der uns erst ärgerte, dann aber gar nicht so wild war…

Heute am letzten Reisetag wollten wir noch einmal etwas ausprobieren, das à la carte Frühstück im Windows. Hier gibt es also kein Buffet, nicht einmal ein kleines. Bestellt wird ausschließlich nach der Karte. Dabei gibt es wie auch im Buffet Obst, Rührei, Spiegelei, Omlettes nach Wunsch (eine Omlettestation gibt es aber auch im Buffetrestaurant), Eggs Benedict (auch mit Lachs), Pancakes, French Toast und diverse Beilagen wie Bacon, Hash Browns, usw. Im Prinzip tatsächlich wie auch im Buffetrestaurant. Der einzige Unterschied ist, man wartet länger. Nunja, man sitzt hier auch ruhiger, das ist schon richtig. Wir haben aber echt länger gewartet als bei jedem Mittag- oder Abendessen. Das war schon etwas frustrierend, wo wir ja zeitig hatten von Bord gehen wollen… Letztendlich kam das Essen dann aber. Eine Offenbarung gegenüber der Buffetvariante war es aber eher nicht.

 

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Obstsalat mit Hüttenkäse

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Eggs Benedict

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Omlette mit Hash Browns

Wir kamen von Bord und stiegen in das bereitgestellte kostenlose Shuttle, das uns allerdings nur einen Kilometer weiter am Hafenausgang absetzte (für so manche Mitreisende zählte jeder Schritt zu viel! 🙂 ). Von hier gingen wir zu allererst nach rechts an der Strandpromenade entlang zum Eingang des Fahrstuhls, der für 2,60 EUR pP zum auf 166m gelegenen Castillo de la Santa Bàrbara hinaufführt. Man kann auch zu Fuß hinaufgehen, das dauert aber etwas, da der Fußweg nicht in Hafennähe beginnt, sondern entweder im Norden des Berges, also genau auf der anderen Seite vom Hafen oder im hinteren Teil der Stadt. Als wir um viertel vor 10 Uhr am Eingang ankamen, mussten wir aber feststellen, dass dieser noch geschlossen war. Geöffnet wird erst um 10 Uhr. Die ganze Hektik war also umsonst gewesen…

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Strand

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Strand

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Castillo von unten

Der Einlass dauerte auch noch einmal eine viertel Stunde, da es hier nur einen Automaten gibt und sich jeder Besucher ein Ticket ziehen muss. Endlich erreichten wir aber den Fahrtstuhl, in den jeweils 9 Leute passen und fuhren hinauf um die obligatorischen Fotos zu schießen. Der Ausblick war wirklich klasse, zudem war es um diese Zeit noch nicht so voll, sodass man schöne Bilder schießen konnte, ohne dass ständig jemand durchs Bild lief (die Soldaten sind übrigens aus Metall und stehen da immer! 😉 )

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Ausblick auf den Hafen

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Ausblick auf die Stadt

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Castillo von Innen

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Castillo von Innen

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Ausblick auf die Stadt

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Castillo von Innen

Wir machten uns auf den Weg nach unten und zwar durch den Parque La Ereta. Das hat den Vorteil, dass man in der Altstadt herauskommt und nicht auf der falschen Seite des Berges. Wir verließen dazu die geteerte Straße etwa auf halben Weg nach unten und gingen den Hang unterhalb des Castillo wieder etwas hinauf. Nicht wundern, sobald man durch durch Mauer gegangen ist, findet man einen gut ausgebauten Weg mit Stufen, der nach unten führt. Man kann auch auf der Mauer entlang gehen, dieser Weg war bei uns aber gesperrt. Wir hielten uns recht und stiegen über mehrere Treppen in die Stadt hinab.

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Ausgang vom Castillo

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Eingang zum Parque Le Ereta

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Treppen

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Treppen hinab

Wir kamen in der Nähe der Kathedrale, der Concatedral de Alicante a San Nicolás de Bari, heraus und gingen von hier die Rambla de Méndez Núñez hinauf zur Markthalle. Diese hat 2 Ebenen und ist relativ groß. Wir durchquerten diese und tranken auf der anderen Seite einen Kaffee. Gestärkt ging es wieder zurück durch die Stadt. Wir passierten das Teatro Principal de Alicante und fanden uns in einem Gewirr von vielen kleinen Straßen wieder. Was uns hier schon auffiel, es gibt unglaublich viele Restaurants, Bars und Bodegas. Überall kann man draußen sitzen. Für einen sonnigen Urlaub erscheint Alicante also sehr geeignet.

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Markthalle

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Markthalle

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Theater

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Straßencafé

Vorbei am Plaza Gabriel Miró kamen wir zur Promenade und setzten uns an einem Tappas-Restaurant noch ein wenig in die Sonne bei einem Glas Wein und Chorizo-Kroketten und Kabeljaubällchen.

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Plaza Gabriel Miró

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Promenade

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Promenade

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Wein und Tappas

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Promenade

Noch einen kurzen Blick aufs Rathaus und zurück ging es Richtung Schiff. Unser letzter Ausflug ist ein guter gewesen!

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Rathaus

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Alicante

Den Resttag auf dem Schiff ließen wir ruhig ausklingen. Statt der Akrobatikshow gingen wir lieber im Buffetrestaurant zum Meeresfrüchtebuffet und später noch einmal auf einen letzten Cocktail ins Champagne Charlie’s. Dann hieß es Koffer packen und auf den Gang stellen.

Wir hatten farbliche Kofferanhänger erhalten, die wir an unsere Koffer machen mussten, um diese im Terminal leichter wieder zu finden. Diese waren auf maßgeblich die Absteigezeit. Wir hatten 8 Uhr, was wir als sehr früh empfanden, wo der Flughafen doch nur 20 Minuten weit weg war und der Flug erst gegen 13 Uhr gehen sollte. Die NCL beansichtigte aber bis um 9 Uhr alle abreisepflichtigen Personen von Bord zu haben. Wer also einen noch späteren Flug hatte, hatte einen langweiligen Tag vor sich, wenn er keine Tagesbespaßung von NCL gebucht hatte. Da danken wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich der AIDA, die uns bei unserer massiven Flugverspätung im Frühjahr so lange an Bord behalten hat! Wir haben Zweifel, ob das bei der NCL drin gewesen wäre… Auf den über das Schiff verteilten Bildschirmen werden die Farben morgens dann auch noch zusätzlich eingeblendet. Schon um viertel vor 8 blinkte unsere Farbe auf. Trotzdem saßen wir im Bus noch fast eine 3/4 Stunde bis sich alle andere Gäste für unseren Flug eingefunden hatten. Auch den weiteren Tag brachten wir mit Warten zu, erst auf einen verspäteten Flug, dann wegen einem verpassten Anschlusszug und dann auf einen verspäteten Zug. Gegen 21 Uhr waren wir dann endlich zuhause, eine etwas lange Reise für einen Flugstrecke von gerade einmal 1 1/2 Stunden…

Insgesamt sind wir mit unserer Reise recht zufrieden, können aber nicht verschweigen, dass wir uns mehr von der Norwegian Spirit erwartet hatten. Mit ihrem Schwesterschiff konnte sie nicht mithalten und schnitt auch gegenüber unseren bisherigen TUI und AIDA-Reisen schlechter ab. Der Zustand der Kabine war ein großes Manko. Auch die Essensauswahl war effizient aus Sicht von NCL, für die Gäste gab es aber im Vergleich recht wenig Abwechslung. Etwas aufgestoßen ist uns auch die Informationspolitik der NCL was die VAT angeht. Klar, das hat uns am Ende nicht viel extra gekostet, man hat Nachfragen dort aber sehr schroff abgetan. Das finden wir schade, wir hatten aber trotzdem viele schöne Ausflüge, die den Urlaub dennoch zu einem gelungenen gemacht haben!

Was kommt als nächstes? Freut euch mit uns auf den Mai! Mit der Celebrity Eclipse gehts von Irland nach Island – 5 Sterne Schiff und Naturwunder, wir sind gespannt! 🙂 Also bleibt gern dran, folgt uns und empfehlt uns!

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