Ab in den Norden mit der Celebrity Eclipse! Island und Irland per Schiff

So, los geht’s! Hier kommen in den nächsten Tagen unsere Reiseberichte zu unserer Kreuzfahrt mit der Celebrity Eclipse in den hohen Norden nach Island. Abfahrt war in Dublin, von dort aus ging’s über Belfast erst nach Reykjavik und noch weiter hinauf nach Akureyri. Auf dem Rückweg Richtung Irland machten wir noch Halt auf den Shetland Islands und legten noch einen Abstecher im Süden Irlands in Cobh, dem Hafen der zweitgrößten irischen Stadt Cork ein. Na, hört sich das nicht vielversprechend an? Dann bleibt dran und erfahrt alles über das Schiff und die Orte und Highlights unserer Reise! 😉

Tag 1 startete wie immer mit der Anreise. Wir hatten wieder einmal einen echten Schnapper bei ehoi gemacht und der Zug zum Flug war inbegriffen. Da unsere Flugzeit ab Frankfurt passte, reisten wir – dieses Mal wieder zu viert mit Bastis Eltern unterwegs – also morgens zunächst entspannt zum Flughafen und flogen von dort nach Dublin. Der Transfer zwischen Flughafen und Schiff war allerdings nicht inbegriffen und daher nahmen wir ab Dublin Airport ein Taxi. Der optionale Shuttletransfer von Celebrity Cruises ging für uns nicht, da dieser zu unserer Ankunftszeit (immer noch mehr als 4 Stunden vor Ablegen des Schiffs) bereits eingestellt war. Das Taxi war aber erschwinglich. Für gute 30 EUR beförderte der sehr freundliche irische Taxifahrer uns 4 mitsamt 4 dicken Koffern in gerade einmal 20 Minuten zum Check-in Zelt in der Nähe vom Schiff (nicht direkt davor!).

Nach einem Begrüßungsgetränk wurden erst einmal die Kabinen inspiziert und der vorher gecheckte Deckplan stellte sich als korrekt heraus. Aus irgendeinem Grund hatten wir 2 Balkonkabinen für Rollstuhlfahrer gekriegt – die müssen wohl übergeblieben sein, denn keiner von uns ist gehbehindert. Gewundert hat uns das aber schon, denn die Kabinenzuteilung hatten wir schon am Jahresanfang erhalten… Vom Platzangebot waren diese Kabinen natürlich ein absoluter Glücksgriff, wann hat man schon einmal so viel Raum auf einem Schiff zur Verfügung? 50 % größer sind diese Kabinen und der Balkon natürlich auch. Gleiches gilt für das Bad, welches eine barrierefreie Dusche hat – das ist einerseits konfortable, andererseits hat bei uns mehrfach das Bad unter Wasser gestanden, da bei Seegang das Wasser einfach überall hingelaufen ist. Mehr als einmal hieß es also: Auf die Knie und Wischen!

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Kabine

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Kabine

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Bad

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Balkon

Für ein Abendessen war keine Zeit mehr, die Seenotrettungsübung stand an und unser Treffpunkt war im Theater. Aufgelockert wurde die üblicherweise recht dröge Angelegenheit durch ein nettes Filmchen im Agentenstyle, welches die wichtigste Sicherheitshinweise beinhaltete. Lustig und gut gemacht!

Einen ersten Eindruck von der Essensqualität bekamen wir dann im Oceanview Café, dem Buffetrestaurant hinten auf Deck 14. Es gab unglaublich viel Auswahl, von einer Pizza- und Pastastation und Burger- und Hotdogstationen über eine Grillstation, Salattheke, indische und asiatische Theke bis hin zu einer Sandwichstation, wo man sich etwas belegen lassen konnte, gab es alles. Abgerundet wurde das Angebot von einer schier riesigen Dessertauswahl, bestehend aus diversen Kuchen und Torten, Cremes und Schichtspeisen sowie Obst und Käse. Sogar eine Eistheke gibt es. Und alles war blitzeblank sauber obwohl einige hundert Menschen hier durchliefen. Wir fanden einen Tisch am Fenster mit Blick auf die Lichter von Dublin und sofort kam ein Kellner, um uns mit Getränken von der Bar zu versorgen. Also kein Schlange stehen oder selber Zapfen, nein Service am Tisch im Buffetrestaurant – hier kann man tatsächlich zusammen essen ohne das einer immer irgendwo was zu trinken her holen muss! Uns wurde klar, dass das hier eine andere Hausnummer ist. Da wir das Classic Getränkepaket in unserer Buchung inklusive hatten, womit wir alles bis zu 9 Dollar bestellen könnten, ließen wir uns sehr gern versorgen und genossen ein entspanntes Abendessen mit etwas weniger Schlacht am Buffet als wir das schon anderswo erlebt hatten.

Nach dem Essen schlenderten wir erst einmal ein wenig, während das Schiff sehr unspektakulär den Hafen von Dublin verließ. Hier gibt es halt kein zelebriertes Sail Away wie auf AIDA oder Mein Schiff. Wir kannten diese Art des Ablegens im Stil des „Polnischen Abgangs“ schon von der NCL, also wunderte uns das nicht. Aber trotzdem, wer kennt das Gefühl vom ersten Sail Away einer Reise auf der AIDA nicht? Solche Gänsehaut hat man hier leider nicht.

Wir erkundeten also das Schiff von der Sky Bar, wo gerade die Houseband spielte, abwärts. Dabei kamen wir durch das hübsch beleuchtete Solarium, ein Innenschwimmbad mit Glasdach für Gäste ab 16…

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Solarium

… das ebenso erstrahlende Pooldeck…

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Pooldeck

… bis hin zum Atrium wo die weitere Band, die Dance Band spielte.

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Atrium

Das beeindruckende Atrium besitzt auf diesem Schiff durch die verschiedenen Bars und die Nutzung als Bühne einen besonderen Stellenwert. Prägnant ist dabei auch der echte Baum, welcher zwischen den gläsernen Fahrstühlen im freien Raum wächst.

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Baum

Wir beendeten den Abend in der Passport Bar und bewunderten noch das heimische Einbecker Brauherren im gut sortierten Bierkühlschrank bevor wir uns auf unsere XXL-Kabinen zurückzogen, um uns für den morgigen Ausflug in Belfast auszuruhen! 😉

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Bierkühlschrank in der Passport Bar

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