Erste Essenserfahrungen und Entspannen auf der Eclipse

Nach unserem gestrigen feuchten Ausflugstag in Nordirland stand heute der erste Seetag dieser Reise an. Wir waren bisher noch nicht Celebrity Cruises gefahren und wusste daher noch nicht, was uns erwarten würde – das Entertainment an Bord unterscheidet sich bei den Reedereien mitunter doch sehr. Was man aber überall in irgendeiner Form machen kann, ist sich entspannen und das war heute neben hemmungslosem Schlemmen auch eines unserer vorrangigen Ziele! 😉

Ein großer Vorteil einer Balkonkabine ist – wer hätte es erwartet – der Balkon. Die letzten 3 Reisen hatten wir keinen und so verzog ich mich direkt nach dem Aufwachen nach draußen (mit Jacke und Schal, wir waren ja schließlich auf dem Weg in den hohen Norden), während Basti noch schlief. Zwar war es anfangs noch etwas grau, das Meer und die Wolken sind aber trotzdem einfach faszinierend, nicht wahr? Ganz schnell hat man da mehrere Duzent Fotos, hier nur ein paar!

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Wellen und Wolken

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Regenbogen

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blauer Himmel naht

Celebrity Schiffe sind 5 Sterne Schiffe, d.h. hier wird ein i-Tüpfelchen mehr geboten als auf den Schiffen, die wir bisher gefahren waren (Mein Schiff, AIDA und Norwegian Cruise Lines). Eines dieser Extras ist der kostenlose Roomeservice, bei welchen man über den Fernseher Essen und Getränke ordern kann. Für das Frühstück auf der Kabine liegen auf der Kabine Türanhänger bereit, auf denen man wild alles mögliche ankreuzen kann und diesen bis 2 Uhr nachts raushängt. Genau das hatten wir gestern abend getan und die späteste Lieferzeit gewählt, 9 Uhr. Punkt 9 Uhr klingelte dann auch das Telefon und unser Frühstück wurde angekündigt. Und dies sah dann erst so aus:

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Frühstückstablett

Und nach dem Auspacken so:

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Frühstück auf die Kabine

Unser Fazit: Alles lecker und auch wirklich frisch gemacht. Schade fanden wir an diesem Morgen, dass für das deutsche Herz leider nur wenig mitgeliefert wurde, dass man auf den Bagel oder den English Muffin legen kann. Zwar gab es abgepackten Cream Cheese, Marmelade und Butter – Käse, Wurst, Honig oder auch Erdnussbutter aber nicht. Auf dem Zettel konnte man dies auch leider gar nicht ankreuzen. Es wunderte uns zudem, dass auf dem Lieferzettel noch weitere Optionen vorhanden waren, die man ebenfalls auf dem Bestellzettel nicht hatte ankreuzen können. Wir waren nun satt, planten aber einen zweiten Versuch – ob man uns alles bringen würde, was wir so dazukritzeln? Das würden wir in ein paar Tagen erfahren…

Nach dem Frühstück war die Sonne dann herausgekommen…

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Balkon im Sonnenschein

… und wir machten nach dem Sport einen Trip übers Schiff. Das leergefegte Deck war den frischen Temperaturen geschuldet – als wäre man ganz allein!

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Pooldeck der Celebrity Ecplise

Zusammen mit den Schwiegereltern gingen wir zum Mittag in das Moonlight Sonata à la carte-lunchen. Wie abends auch, kann man sich hier ein Menü aus der Karte zusammenstellen und aus Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts wählen. Zusätzlich gibt es Burger und Paninis. Alle Gerichte wechseln täglich, anders als wir es kürzlich auf der Norwegian Spirit erlebt hatten. Langeweile dürfte also nicht aufkommen. Qualitativ war auch kein Unterschied zum Abendessen vorhanden und nach einer guten Stunde waren wir auch schon wieder durch.

Mit einem Coffee-to-go vom Café Bagio, dem Kaffeehaus an Bord, machten wir einen Verdauungsspaziergang durch die kleine Shopping-Mall. Auf 2 Ebenen finden sich ein Herrenausstatter, eine Parfümerie, eine Duty-Free Laden mit angeschlossenem Merchandise-Store und einer Auswahl an Frauenkleidung und ein Michael Kors Shop!!! Letzterer hatte heute seine große Eröffnung mit Gewinnauslosung. Leider hatten wir keinen Erfolg und auch keine der Handtaschen sagte mir vom Preisgefüge her zu. Auch in den anderen Läden war das Preissegment eher gehoben, lediglich bei den Sale-Aktionen kamen wir tatsächlich ab und an ins Überlegen. Die Läden ließen wir auf der weiteren Reise aber im Grunde links liegen.

Den weiteren Nachmittag verbrachten wir dick eingemummelt auf unserem sonnigen Balkon und genossen den Ausblick auf das weite Meer. Zumindest solange, bis uns eine noch frischere Brise aus dem Dösen riss und kurz darauf der Regen einsetzte (der sich als Schnee durch die folgenden Tage ziehen sollte).

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Sonne

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Regen

Es schaukelte nun auch merklich mehr und wir flohen aus unserer Kabine, welche leider recht weit vorn am Bug verortet war an einen mittigeren Platz im Schiff. Bisher hatte ich auf fast jeder Reise ein paar Problemchen mit Seekrankheit und so waren wir mit einem Satz Sea Bands und Reisekaugummis ausgestattet. Während Basti von den Kaugimmis nur eine taube Zunge bekam, halfen bei mir die Armbänder zumindest so weit als dass mir nur etwas flau aber nicht richtig übel wurde. Was bei uns immer recht gut hilft, ist aber dem Magen was zu tun zu geben und so gingen wir am Nachmittag mal wieder etwas Essen!

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Seekrankheitsessen und Sea Bands

Den Abend setzten wir dann auch mit Völlerei fort – an so einem Seetag testet man schon einmal seine Grenzen aus was die Massen an Essen anbetrifft! Und unser Kellner meinte es wieder gut mit uns. Nach einem wirlich tollen Essen mit einer Extraportion Garnelen für alle, mochte aber nicht mehr jeder einen Nachtisch! 😉

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