So abwechslungsreich ist Reykjavík!

Wir hatten über Nacht in Reykjavík gelegen und hatten nun, am Tag 5, also noch einen halben Tag, um die isländische Hauptstadt anzuschauen. Schon gestern war es sehr wechselhaftes Wetter gewesen und heute sollte es so weitergehen. Über Nacht hatte es wieder geschneit und am Morgen machten sich ein paar Crewmitglieder einen Spaß, Schneemänner zu bauen. Da viele aus wärmeren Ländern kommen, war Schnee ein echtes Highlight, für einige sicherlich der erste Schnee überhaupt!

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Schneemänner

Die Innenstadt war vom Schiff aus in Sichtweite, ist aber dann doch ungefähr 5 km entfernt. Da wir etwas Zeitdruck hatten und schon um 14:30 Uhr wieder an Bord sein mussten, nahmen wir nach dem Frühstück ein Taxi und hatten genug Zeit uns umzuschauen. Das Taxi vom Anleger in die Stadt kostete uns für eine Strecke umgerechnet etwa 20 EUR. Bei 4 Leuten war das für uns wesentlich billiger, als in einen der roten City Tour Sightseeing Busse einzusteigen, das kostet derzeit 32,77 EUR pP für den recht überschaubaren Rundkurs. Wir stiegen am Büro der Primierministerin aus und machten eine Runde am See Reykjavíkkurtjörn und der Domkirche vorbei.

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Büro der Premierministerin

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See Reykjavíkkurtjörn

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Domkirche

Vom Park Arnarhóll, einem Hügel auf dessen Spitze die Statue von Ingólfur Arnarson steht, hat man einen guten Blick auf das Konzerthaus Harpa.

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Park Arnarhóll, Statue von Ingólfur Arnarson

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Konzerthaus Harpa

Von dort aus schlenderten wir in Richtung Hallgrimskirche. Die Straße Skólavörðustígur läuft genau darauf zu. Hier und in der Straße Laugavegur findet man auch viele kleine Läden, meist nicht größer als Boutiquen, die allerdings nordische Preise haben. Selbst die billigste Packung Zahnpasta kostete schon 3,50 EUR…

Die Hallgrimskirche ist ein beeindruckendes Gebäude, das allerdings noch nicht allzu alt, fertiggestellt wurde es erst 1986, so wie wir! 😉 Wir konnten uns gerade rechtzeitig in die Kirche flüchten, bevor wieder ein Schneesturm auf uns hereinbrach. Das passierte etwa alle halbe Stunde. Aus blauem Himmel wurde immer wieder im Nu eine schwarze Wand gefolgt von Schneegestöber! Etwas nervig aber durchaus beeindruckend.

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Straße Skólavörðustígur

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Hallgrimskirche

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Innenraum Hallgrimskirche

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Hallgrimskirche

Von der Hallgrimskirche machten wir einen Abstecher zur Promenade, wo das Wahrzeichen Reykjavíks steht, das Wikingerschiff Sólfarið (die Sonnenfahrt).

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Sólfarið

Von hier aus machten wir uns langsam auf den Weg zurück zum Taxistand, kehrten aber noch einmal auf ein isländisches Bier ein und entdeckten mehrere street art Bilder in den Seitenstraßen der Stadt.

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isländisches Bier

Inzwischen war die Mittagszeit schon angebrochen und wir nahmen ein Taxi zurück zum Schiff. Dort angekommen nutzten wir die Gelegenheit des noch recht leeren Schiffs und belegten einen der Hot Tubs mit Aussicht auf Reykjavík. Mit einem Cocktail in der Hand war das Naturspektakel draußen noch entspannter zu beobachten und wir verbrachten auch den weiteren Nachmittag im Solarium.

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weite Sicht auf Reykjavík

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Reykjavík im Schneesturm

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Solarium

Nach einem frühen Abendessen im Moonlight Sonata schauten wir heute bei der Show im Theater rein. Hier war heute ein britischer Comedian mit Gitarre, den man sich tatsächlich gut angucken konnte. Quer durch die englischsprachige Gästelandschaft wurden Amerikaner, Kanadier, Australier, Schotten, Waliser, Iren und Engländer  musikalisch eingebunden und auch wir fühlten uns gut unterhalten.

Im Anschluss schauten wir uns die Destination Highlights im Kino an, präsentiert von der Shore Operations Managerin, die einen etwas unkoordinierten Eindruck machte und nahmen am Pub Quiz im Quasar teil – versagten aber mit Pauken und Trompeten. Wir gerieten hier leider stellenweise an eine Sprachbarriere, da der Akzent des serbischen Annimateurs doch recht schwer war. Nach eigener Aussage braucht er viel weniger Wörter, um sich zu verständigen als andere, da er zum Beispiel Bottle, Button, Bottom und Butter einfach gleich ausspricht! 😉

Den Abschluss bildete an diesem Abend der Sonnenuntergang von unserem Balkon aus.

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Nachdem wir dann in der Nacht auf dem Weg zu unserer nördlichsten Destination Akureyri den Polarkreis überfuhren wurde es letztendlich aber gar nicht so recht dunkel.

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3 Uhr morgens

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halb 4 Uhr morgens

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4 Uhr morgens

 

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