Das erste Mal vergisst man nicht – Unsere Südostasien-Hochzeits-Kreuzfahrt!

Dezember 2014, so lange ist es schon her, dass wir auf Hochzeitsreise gegangen sind – und noch hält die Ehe! 😉 Da wir uns leicht langweilen, wenn wir zu lange an einem Ort festhängen, entschieden wir uns für eine Kreuzfahrt. Eine gute Wahl, denn so entdeckten wir unsere gemeinsame Leidenschaft, für uns die perfekte Kombination der Vielfalt von Städtereisen und der Gemütlichkeit einer gewohnten Hotelumgebung. Noch immer hat diese erste Reise – lange bevor wir begannen, über unsere Reisen zu schreiben – einen ganz besonderen Stellenwert und deswegen wollen euch auch gern davon erzählen. Also freut euch auf unsere Berichte zu unserer 14-tägigen Weihnachts- und Silvesterreise in Südostasien mit der AIDAsol! 🙂

Ein paar Tage vor Weihnachten ging es also los mit unserer längsten Anreise ever. Von Hannover über München nach Bangkok flogen wir (zum Glück mit Lufthansa und allen  inkludierten Annehmlichkeiten), um dann noch mehrere Stunden mit dem Bus hinaus zum Hafen Laem Chabang zu fahren. Alles in allem über 30 Stunden später erreichten wir unser allererstes Kreuzfahrtschiff, die AIDAsol und waren erschöpft ber gespannt. Wer hier in Bangkok eine eigene Anreise hat, sollte sich gut informieren, wie man vom Flughagen das Schiff erreicht, ohne die Nerven oder ein Vermögen zu verlieren… Auf dem Weg sieht man aber jedenfalls schon ein wenig von Thailands Landschaft; und Reisfelder über Reisfelder.

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Reisfelder in Thailand

Der Industriehafen ist wenig spektakulär. Wir kamen gegen späten Nachmittag an und hatten so aber noch genug Zeit, das Schiff in aller Ruhe zu erkunden und uns von der Müdigkeit abzulenken. Unsere Balkonkabine war schön sauber und auch geräumiger als befürchtet (bei so mancher Städtereise hatten wir schon weniger Platz – [Rom *hust*]. Wir machten uns kurz frisch und gingen im California Grill erst einmal etwas essen. Hier gibt es Burger, Pizza, Pasta und Kleinigkeiten wie Sandwiches und so. Zu den Essenszeiten stehen hier auch Wein und Wasser auf den Tischen. Streng genommen war es gerade nicht Essenszeit, man machte wegen dem Anreisetag aber wohl eine Ausnahme, sodass wir die günstige Gelegenheit nutzten, ohne Zuzahlung auf unseren Urlaub anzustoßen! 😉

Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir also unseren Rundgang. Auf dem Pooldeck hatten die ersten Sonnenanbeter schon die Liegen in Beschlag genommen – und das sollte während der gesamten Reise auch so bleiben, was zur Folge hatte, dass der ein oder andere war am Ende der Reise gut durch war… Der allgemeinhin wahrscheinlich sehr bekannte 3-stufige Poolbereich der AIDA war für uns neu. Wer hier ein paar Bahnen ziehen will wird enttäuscht, denn das Pool-Essembles besteht lediglich aus mehreren kleinen Becken auf den Decks 11 und 12. Ich für meinen Teil fand das etwas schade und auch AIDA scheint für die neuen Schiffe einen Bedarf an größeren Wasserflächen festgestellt zu haben. AIDAprima, perla und nova sind an dieser Front allesamt etwas größziger gestaltet.

Im Theatrium war gerade die Ausflugspräsentation zu Bangkok und Koh Samui. Für beide Orte hatten wir vorab Ausflüge über AIDA gebucht, so hatten wir zwar keinen Infobedarf aber waren dennoch interessiert. Wir schlenderten weiter durch die verschiedenen Bars des Schiffs, schauten uns den Fitnessbereich an und gönnten uns einen Nachtisch im Marktrestaurant, einem der inkludierten Buffetrestaurants des Schiffs. Später sahen wir dann unsere erste Prime Time Show (eine Art Late Night Show am frühen Abend zwischen den beiden Show-Aufführungen), in welcher der jeweilige Entertainment Manager das Wichtigste vom Tag präsentiert oder jemanden interviewt und man kann oft auch was gewinnen – da merkt man noch das Clubschiff-Konzept. Auch wenn wir eher nicht der typische Club-Urlauberschlag sind, fanden wir das die ganze Reise über echt nett.

Zwischen 21:30 Uhr und 22:30 Uhr gab es dann 2 für 1 Cocktails in der Anytime Bar, der halboffenen Bar am Heck des Schiffs, die auch als Disco dient. Das 2 für 1 Angebot gab es auf dieser Reise nahezu an jedem Abend in einer der Bars, leider dann bei unserer Karibikreuzfahrt 2017 so nicht mehr, schade. Also keine Hoffnung machen, dieses Angebot scheint dem Rotstift zum Opfer gefallen zu sein. Wir legten in der Folge den Rotstift bei den Cocktails an – zwar sind die Cocktails auf der AIDA mit knapp 7 bis allerhöchsten 9 bis 10 EUR billiger als etwa auf amerikanischen Schiffen, es gibt hier aber auch kein Getränkepaket, welches diese inkludieren würde. AIDA bietet insoweit nur ein 19,90 EUR Paket („AIDA Comfort“) mit alkoholfreien Getränken, sowie Hauswein, Haussekt und eine Sorte Pils und Weizen an (aus unserer Sicht etwas monoton) oder halt Guthabenpakete („Genießerpakete“), bei welchen man von AIDA je nach Höhe des gebuchten Guthabens einen Aufschlag erhält. Die Getränke werden mit den Guthabenpaketen dann geringfügig billiger, sie sind aber nicht bei Sonderaktionen wie etwa dem Offiziersshaken anwendbar.

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2 für 1 Cocktail (beim Bestellen wussten wir das nur nicht – daher 2 von jedem!)

Hinreichend auf Urlaub eingestimmt, ging’s es dann aber schon ins Bett, denn unser morgiger Ausflug nach Bangkok würde morgen schon um 6 Uhr starten und wir waren zwar schweinemüde aber man weiß ja nie, wie sich so ein Jetlag auswirkt…

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