Die Religionsvielfalt Malaysias – Ein Tag auf der Insel Penang

Tag 6 brachte uns nach Malaysia. Am Monsum vorbei waren wir bis zur Insel Penang gefahren und hatten vor der Haupstadt Georg Town festgemacht. Das Wetter war wieder etwas besser, kein Regen aber die übliche südostasiatische feuchte Wärme, die wir ja nun schon kannten und ein paar tiefhängende Wolken aber sonst okay. Da wir wieder Tempel besichtigen würden, war allerdings trotz des schwülen Klimas lange Kleidung angesagt, „Schultern und Knie bedeckt“, hieß es auf unseren Ausflugskarten. Noch ein kurzes Frühstück und los ging’s!

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Hafen von Georg Town

Erstes Ziel war der Penang Hill, soz. der Hausberg der Insel von welchem aus man einen super Ausblick über die Stadt und rüber zum Festland hat. Hinauf geht’s mit einer Standseilbahn.

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Standseilbahn zum Penang Hill

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Blick auf den Hafen

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Penang Bridge

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Blick auf George Town

Auch zwei Tempel finden sich hier oben, die Masjid Bukit Bendera Moschee und ein Hindu Tempel. Zwar sind nahezu alle Malaien Moslems, diese machen aber lediglich 50 % der Bevölkerung des Landes aus. Der Rest der Bevölkerung besteht zum Großteil aus Chinesen und Indern, sodass auch die Religionslandschaft vielfältig ist. Der islamische Glaube ist aber dennoch herrschend und bestimmt in vielen Feldern die soziale und wirtschaftliche Stellung, was jedoch nicht dem allgemein friedlichen Zusammenleben entgegensteht. So können auf dem Penang Hill Hindus und Muslime gleichermaßen ihrem Glauben nachgehen.

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Masjid Bukit Bendera Moschee

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Hindu Tempel

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Hindu Götterstatuen

Der Blick hinab war wirklich super, aus unserer Sicht ein sehr empfehlenswertes Ziel! Auch hinab ging es dann wieder mit der Standseilbahn und wir hatten Glück und konnten ganz vorn sitzen. Teilweise geht das schon ganz ordentlich bergab und die beiden Bahnen müssen sich auf den einspurigen Gleisen abwechseln – gut, dass das klappt! 😉

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Standseilbahn bergab

Das zweite Ziel dieses Ausflugs war der größte buddhistische Tempel Malaysias, der Kek Lok Si Tempel mit der markanten Statue der Gaunyin. Wir bekamen auch hier Freizeit zur Erkundung des Tempels auf eigene Faust und es gibt hier tatsächlich einiges zu entdecken. Der Tempel erstreckt sich über mehrere Ebenen und alles wird von den Gläubigen instandgehalten, die sehr stolz auf ihren Tempel sind. Man kann bis auf die Pagode der Zehntausend Buddhas, welche in verschiedenen Baustilen errichtet wurde (unten chinesisch, Mittel thailändisch, oben burmesisch) nach oben und von dort über den Tempel und die Stadt schauen.

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Tempelanlage

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Tempel mit Statue der Guanyin und Pagode der Zehntausend Buddhas

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Buddhas

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Tempelhalle

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Schildkrötenteich

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Statuen

Nachdem wir im Schnelldurchlauf alles einmal abgelaufen hatten, shoppten wir in den Läden unten im Tempel dann noch ein wenig. Auf dem Schiff hatten wir einen Vortrag zu asiatischen Glücksbringern geschaut und deckten uns nun ein mit einem Geldfrosch, 8 chinesische Feng Shui Münzen und die 3 chinesischen Glücksgötten Fuk, Luk und Sau. Ob das die letzten Jahre was gebracht hat, wissen wir allerdings nicht so genau! 😉

Nach diesem wirklich sehr schönen und interessanten Ausflug kamen wir am Nachmittag wieder auf dem Schiff an. Zum Sail Away gab es beim Offiziersshaken Cocktails und nach einem entspannten Abendessen sahen wir uns erst ein Solokonzert einer der Musicaldarstellerinnen an und später an Abend die Show der Travestiekünstlerin an Bord, welche auch in der Jury von Voice of the Ocean sitzen würde. Während der Beachparty auf dem Pooldeck, näherten wir uns langsam aber sicher Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias und unserem morgigen Ziel!

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