Kerkyra – die bezaubernde Hauptstadt Korfus!

Tag 3 unserer Adriakreuzfahrt startete auf See. Wir hatten unseren Zielhafen auf Korfu noch nicht ganz erreicht aber ein Blick hinter unseren Vorhang zeigte am frühen Morgen, dass wir die Insel bereits in Richtung der Hauptstadt Kerkyra (auch Korfu-Stadt genannt) umfuhren. Einen Ausflug hatten wir hier nicht geplant, stattdessen wollten wir uns die Stadt auf eigene Faust ansehen. Unsere vorherigen Griechenlanderfahrungen mit Athen und Santorini waren nicht sonderlich berauschend gewesen und so waren wir gespannt, ob uns die nördlichste der Ionischen Inseln besser gefallen sollte!

Vom Bett wechselte ich nach dem Aufwachen mit der Kamera und einem Kissen in die Hängematte auf dem Balkon. Diese Idee von AIDA ist tatsächlich der Hammer! Ultra gemütlich und trotzdem alles im Blick, die Hängematte war mein Lieblingsort auf dieser Reise. Im Liegen, mit Aussicht auf die überraschend grüne Insel konnte ich also schon ein paar erste Fotos knipsen.

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Korfu aus der Ferne

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Korfu aus der Ferne

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Zwischen den Inseln hindurch

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Segelschiff vor Korfu

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Korfu

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kleiner Hafenort auf Korfu

Das Anlegen sollte heute um 11 Uhr Bordzeit sein – da wir nur dieses eine Mal unsere Zeitzone verließen, galt für alle Orte dieser Reise die Bordzeit und nicht die Ortszeit. Wir schafften es also noch zum Spätfrühstück ins ‚Bella Donna‘, bevor wir das Anlegen mit verfolgten.

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Lotsenboot vor Korfu

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Kerkyra – Korfu Stadt

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Kerkyra aus der Ferne

Zusammen mit meinem Bruder gingen wir dann von Bord. Die Eltern wollten den Shuttle Service von AIDA für 9,99 EUR nutzen, während wir uns dafür entschieden hatten, die 3 km zu laufen. Immerhin war die Altstadt schon in Sichtweite und bei dem ganzen Essen machen wir auch gern mal einen Fußmarsch! 😉 Das gab uns auch Gelegenheit für einige schöne ship shots.

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AIDAblu vor Kerkyra

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Basti und AIDAblu

Wir gingen entlang dem Hafen, vorbei am Fähranleger und dem alten Yachthafen. Die Straßen und Fußwege wurden dabei zusehens sauberer und die Häuser gepflegter. Etwa auf Höhe des alten Yachthafens liegt auch die neue Festung, die sich allerdings reichlich unspektakulär mehr oder weniger als großer Steinhaufen tarnt. Ein paar Fotos waren drin, unser Interesse an einer näheren Besichtigung war aber überschaubar.

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Yachthafen Kerkyra

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Neue Festung Kerkyra

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Neue Festung am Yachthafen

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Yachthafen Kerkyra und AIDAblu

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Stadthäuser Kerkyra

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Stadthäuser Kerkyra

Über die nördliche Promenade gelangten wir zu einer kleinen Bucht vor der alten Festung, die im Osten der Stadt gelegen ist. Hier machten wir den ersten Stop an einem schicken Café.

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An der Uferpromenade

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Uferpromenade Kerkyra

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Bucht vor der alten Festung

Auch andere Gäste hatte es hier hin verschlagen, die Badekleidung mit im Gepäck, denn hier konnte man über mehrere Steintreppen in das laue, glasklare Wasser der Adria hinabsteigen. Auch der Beachclub nebenan war aus diesem Grund offenbar sehr beliebt, kein Wunder bei dem tollen Ausblick auf die gut erhaltene Festung auf der anderen Seite der Bucht. Wir genossen die Aussicht bei einem Kaltgetränk und ich nutzte die Gelegenheit, zumindest die Füße ins Wasser zu halten.

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Beachclub

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Erfrischung vor der alten Festung

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Segelboot

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Lexy vor der alten Festung

Von innen und außen erfrischt, schlenderten wir weiter, vorbei am ehemaligen Gouverneurspalast (dem Palaia Anaktora) und heutigem  Museum für Asiatische Kunst

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Palaia Anaktora

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Palaia Anaktora

… entlang der Parkanlage Esplanada Spianada zum Eingang der alten Festung.

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Esplanada Spianada

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Esplanada und alte Festung

Ganz oben, beim alten Leuchtturm Ákra Síderos, hatte ich eine Aussichtsplattform entdeckt und da wollten wir nun hin. Der Aufstieg war allerdings nicht ganz ohne Nervenkitzel. Wir hatten die rechte Seite der Festung gewählt und hier klettert man über mehrere unbefestigte, recht verwitterte Steintreppen nach oben. Auf der linken Seite, welche wir später für den Abstieg benutzten, befinden sich hingegen Wege. Insgesamt sollte man aber festere Schuhe anziehen, da die Steine auf den Wege recht glatt sind. Mit meinen Sandälchen war das schon etwas kribbelig aber unter Fashion-Gesichtspunkten und in Anbetracht der Temperaturen von guten 25 Grad würde ich wohl trotzdem wieder dazu greifen! 😉

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Treppenstufen im Stein

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Blick auf den großen Yachthafen

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Alte Kanone

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Agios Georgios Kirche

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Venetianisches Gefängnis in der alten Festung

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Leuchtturm Ákra Síderos

Oben angekommen, bot sich dann tatsächlich der erhoffte Ausblick. Wir konnten die gesamte Stadt und auch die AIDAblu in der Ferne liegen sehen. Der Eintritt von 6 EUR pP hatte sich damit aus unserer Sicht durchaus gelohnt!

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Altstadt von Kerkyra und AIDAblu

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großer Yachthafen

Nach dem Abstieg begaben wir uns in das Gewirr von Gassen, welche die Altstadt prägen. Stunden könnte man hier wahrscheinlich verbringen, um durch die vielen Geschäfte zu tingeln. Dabei gibt es nicht nur Touristenschund, sondern auch viel Kunsthandwerk, wir z.B. eine Dame, die aus Altglas Schmuck herstellt. Wir schauten gemütlich mal links, mal rechts und hielten es eher mit dem Wahlspruch, „nur gucken, nicht anfassen“. Wo wir aber zuschlugen, war mal wieder an der kulinarischen Front. Erst gab es ein Blätterteiggebäck gefüllt mit Schafskäse, danach eine Gyros-Pita – beides für sehr kleines Geld.

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Pl. Dimarchiou

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Gyros – Pita

Unseren Rückzug traten wir letztendlich entlang der neuen Festung an. Wir hatten vergebens gehofft, dass diese vll. noch mit einer etwas sehenswerteren Fassade zur anderen Seite aufwarten würde. Pustekuchen. Hier fanden wir aber den Markt, welcher aber jetzt, am späten Nachmittag, natürlich bereits geschlossen war.

Für das Auslaufen um 19 Uhr positionierten wir uns wieder im Außenbereich des ‚Bella Donna‘. Neben einem guten und in diesem Fall reiseangemessenen Abendessen mit dem Motto ‚Friaul‘ (eine norditalienische Region Nahe Venedig) bekamen wir so erst einen wirklich schönen Sonnenuntergang über den Hügeln Korfus zu sehen…

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Sonnenuntergang über Korfu

… und später dann die erleuchtete alte Festung.

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Nach dem Abendessen schauten wir erst kurz bei der Prime Time rein und später dann die Queen-Show ‚I Want It All‘, die uns grundsätzlich gut gefiel. Im Anschluss statteten wir dann der Fullmoon White Party auf dem Pooldeck nur einen kurzen Besuch ab und ließen den Abend am Heck des Schiffs in der Ocean Bar ausklingen, da auch der Themenabend der Liveband (Elvis & Friends) in der AIDA Bar eher nichts für uns war. Ein schöner Tag auf Korfu ging damit zuende und morgen würden wir uns bereits in Italien, genauer gesagt in Bari, wiederfinden. Und das gleich mehrfach aber dazu mehr im nächsten Bericht! 😉

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