Ein Strand für jeden Tag im Jahr – Badetag auf Antigua

Und weiter ging unser Insel-Marathon an Tag 6 mit Antigua! Die fünfte Insel in Folge… Wir waren tatsächlich langsam etwas erschöpft. Komisch, oder? Sonst sucht man ja immer nach einer Kreuzfahrt mit möglichst wenig Seetagen. Wir waren aber inzwischen tatsächlich etwas Erlebnis-müde. Unterschätzt hatten wir, dass es auf dieser Reise direkt mitten ins Geschehen ging. Ohne Eingewöhnung und Möglichkeit den Jet Lag zu verwinden sind an diesen ersten Tagen die Eindrücke im wahrsten Sinne des Wortes auf uns hereingebrochen… Auf Antigua, der Insel der 365 Strände zogen wir daher heute eine überfällige Notbremse: keine Inseltour! Nicht noch ein Urwald oder Wasserfall, sondern einfach nur Strand wollten wir haben. Und den gab’s – und was für einen Strand! 🙂

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Sonnenaufgang vor Antigua

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Im Morgengrauen vor Antigua

Der Erschöpfungsgrad hatte den Jet Lag so langsam besiegt und der Sonnenaufgang wurde für uns wieder – wie sonst üblich – zu einem unerreichbaren Ereignis. Ein kurzer Blick aus dem Fenster kurz vorm Anlegen vom Balkon war alles, danach schliefen wir wieder ein und erwachten erst zum Anlegen. Dort entdeckten wir dann, dass wir heute nicht allein im Hafen lagen: neben uns lag die riesige Britannia von P&O Cruises, auf der anderen Seite die Seabourn Odyssey – beides alte Bekannte aus vorhergehenden Reisen.

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Britannia

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Seabourn Odyssey

Im Hafen begrüßte uns zuerst eine Steel Drum Band und dann ein für uns auf dieser Reise wirklich ungewohnter Menschenandrang. Wir hatten am Anleger daher tatsächlich etwas Probleme, ein geeignetes Fahrtziel mitsamt Fahrer zu finden. Ein echtes Luxusproblem für die Inseltouranbieter: zu viele Touristen.

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Steel drum Band

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Anleger auf Antigua

Wo es gestern so klasse geklappt hatte, eine tolle Tour zu kriegen, standen wir heute etwas verloren herum und es war schon schwierig überhaupt ein Taxi zum Stand zu ergattern. Einzig der Dickenson Bay Beach war uns ein Begriff und so taten wir uns mit ein paar anderen AIDA-Gästen zusammen und ließen uns für gerade einmal 6 Dollar pP dorthin bringen. Mit der netten Fahrerin vereinbarten wir eine Abholzeit, was später auch problemlos klappte.

Angekommen am Strand kamen wir promt zu dem Ergebnis, dass wir es gut getroffen hatten. Der Strand ist wirklich sehr schön!

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Karibisches Meer auf Antigua

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Dickenson Bay Beach

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Meer am Dickenson Bay Beach

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Strandliegen am Dickenson Bay

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kleines Restaurant am Strand

Zuerst mussten wir aber wieder einmal den Touri raushängen lassen, denn hier konnten wir ein Social Media Highlight Foto machen: die berühmte rote Telefonzelle, wer kennt sie noch nicht? 😉

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Dickenson Bay Beach auf Antigua

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Die rote Telefonzelle am Dickenson Bay Beach

Das erledigt, ließen wir uns 3 Liegen (á $5) und einen Sonnenschirm (á $12) andrehen und machten ausnahmsweise mal das, was Millionen andere Urlauber so leidenschaftlich gern im Urlaub tun: in der Sonne gammeln.

Unterbrochen wurde dies im Wesentlichen nur von ein paar Erfrischungseinheiten und Schnorchelexkursen. Zwar ist es hier eigentlich zu sandig, um unter Wasser irgendwas zu sehen. Wer sich allerdings traut bis zur Klippe rauszuschwimmen, der soll Schildkröten treffen können – wir hoben uns dies aber lieber für unseren Ausflug auf Curaçao auf.

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Schnorcheln auf Antigua

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Sanfte Wellen am Dickenson Bay

Statt Schildkröten gab es die routinemäßigen Rumpunsch- und Bierverkostung. Die Preise waren überraschenderweise human, der Punsch für gängige $6, das lokale Bier für $3. So bekamen wir die Zeit mehr also gut rum bevor wir am frühen Nachmittag wieder zum Schiff zurückkehrten.

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Bier aus Antigua

Natürlich machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch den Ort Saint John’s und lichteten die Schiffchen im Hafen ab. So richtig sehenswerte Entdeckungen machten wir dabei aber nicht. Auch die paar Läden am Hafen gaben in der Hinsicht nicht viel her…

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Straßen von Saint John’s

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Haus in Saint John’s

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Alter Friedhof vor der Saint John’s Cathedral

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Saint John’s Cathedral

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Saint John’s Cathedral

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Blick auf den Hafen von Saint John’s

Beim Ablegen waren heute die lustigen Briten auf der Britannia eine willkommene Abwechslung. Himmel, dort war was los! Laute Musik, Tanz, britische Papierfahnen und jede Menge Stimmung dröhnten die AIDA Ablegemelodie in den Hintergrund. Wir überlegten kurz, ob es zu spät war, das Schiff noch zu wechseln! 😉

Es war aber leider zu spät…! 😉

Nach einem ereignislosen Abendessen im Marktrestaurant, bei dem uns bedauerlicherweise einmal mehr auffiel, dass Abwechslung auf der AIDAperla leider kleiner als anderswo geschrieben wird, verlegten wir uns ins Theatrium. Dort gab es heute die Voice of the Ocean Show.

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Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich da schon gern wieder mitgemacht hätte, das einzige Casting für die Gästen unseres Zustiegs auf Barbados aber leider verpasst hatte. Vll. lag es genau daran, nicht selbst teilgenommen zu haben aber es kam für uns irgendwie auch nicht so viel Stimmung rüber… Man hatte wohl nur eine einzige Frau finden können, die gegen 6 Männer antrat und die Musik schien vom Band zu kommen. Damals auf der AIDAsol hatte es eine Liveband gegeben, davon war dieses Mal aber nichts zu sehen. Die ganze Veranstaltung war damals auch mehr gehyped worden, ich erinnere mich an Interviews im Vorfeld für das Fernsehteam und sowas. Dieses Mal kam uns die ganze Angelegenheit aber recht unspektakulär vor; aber nochmal, vll. ist es das auch nur, wenn man selber mitmacht. So war es ein netter Abend, mehr nun aber auch nicht. Wir genossen ihn aber trotzdem, denn morgen war endlich der erste Seetag und wir konnten mal so richtig ausschlafen! 🙂


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