Ein bunter Tag auf Curaçao – Von Wasserspielen bis Lichtspektakeln

So langsam können wir runterzählen, wir sind inzwischen bei der drittletzten Inseln angelangt – das „C“ in den ABC-Inseln: Curaçao. 11 Inseln sind halt schon ein paar, was? 😉 Curaçao war aber auch ein echtes Highlight und das Warten hatte sich gelohnt. Es war auch die Insel, auf welcher wir am meisten Zeit zur Verfügung hatten. Und das war auch gut so, denn wir hatten viel vor: Für die erste Tageshälfte stand ein Schnorchelausflug mit anschließendem Strandbesuch an, für die zweite Tageshälfte ein Rundgang durch Willemstad. Die GoPro und die Kamera standen kaum still, die Ergebnisse könnt ihr hier sehen! 🙂

Schon früh am Morgen erreichten wir Curaçao und ein verschlafener Blick aus dem Fenster enthüllte die ersten sanften Sonnenstrahlen am Horizont. Kurz drehten wir uns noch einmal um, viel Zeit war heute morgen aber nicht, denn unser AIDA-Schnorchelausflug startete in aller Frühe.

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Sonnenaufgang über Willemstad

 

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Willenstad vom Schiff aus

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Das klare Karibikwasser am Hafenanleger

Mit einer eigenen Schnorchelmaske, Schwimmschuhen und Badeklamotten im Gepäck begaben wir uns nach einem fixen Frühstück von Bord und ab in den Bus. Damit fuhren wir erst einmal Richtung Norden zum Playa Grandi in Westpunt. Hier kann man klasse Schnorcheln und das nicht allein, sondern mit einer Horde Riesenschildkröten, die hier sehr gern und vor allem freiwillig vorbeischauen! Hört sich gut an? Ist sogar noch viel cooler!

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Playa Grandi Westpunt

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Schnorcheln im türkisen Wasser

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Schnorchelausflug auf Curaçao

Wer keine Schnorchenmaske dabei hatte, bekam hier eine vom Veranstalter gestellt und eine kleine Einführung durch unsere deutschsprachige Führerin. Dann ging es auch schon mit einer Mischung aus samften Hundepaddeln und Treiben lassen ins Wasser. Keine 2 Minuten dauerte es, da schwamm die erste riesige Schildkröte an mit vorbei! Ganz langsam und gar nicht scheu. Nur ein kurzer Blick, ein höfliches Kopfnicken (bilde ich mir zumindest ein) und sie trieb weiter um den Rest der interessierten Meute abchecken. Und so ging es gut eine 3/4 Stunde lang. 3 oder 4 Stück waren es wohl, die sich hier mit uns Wasser-Touris die Zeit vertrieben und sich immer wieder für die zahlreichen Wasserkameras in Szene setzten. Ein paar Fotos haben wir für euch, die ersten Videoversuche mit der Actioncam waren aber nicht so richtig erfolgreich, müssen wir zugeben und uns ein wenig schämen… Ein paar Szene werden wir wohl für das nächste Video retten können, an das gute alte Gedächnis kommen die aber lange nicht ran. Einfach mal selber erleben, das können wir euch nur dringend ans Herz legen! Es war wirklich eine super tolle Erfahrung!! 🙂

 

Nach etwa einer Stunde mussten wir diese wunderbare Bucht aber wieder verlassen. Auch andere Touris hatten sich mittlerweile hier eingefunden und unsere Führerin war nicht damit glücklich, dass diese mit ihren unnötigen Schwimmflossen die Schildkröten vertrieben…

Wir hatten ja aber eh noch einen weiteren Stop auf der Liste: der Cas Abao Beach. Der recht exklusive Strand liegt knappe 30 km vom Hafenanleger entfernt und ist kein Schnäppchen, fährt man diesen selbst an. Wir hatten das Glück, dass der Eintritt, eine Sonnenliege, ein Kaltgetränk und eine Duschmünze schon in unseren doch recht gut investierten Tourpreis inbegriffen waren. Und so suchten wir uns also erst einmal 2 nette Liegen unter einer Kokospalme, schlürften unsere kühle Cola und testeten später auch hier noch einmal das Wasser und unsere neu erworbenen Schnorchelfähigkeiten. Die Korallen sind hier leider nicht mehr taufrisch, dennoch findet man eine Unterwasserwelt mit vielen kleinen bunten Fischen – die Zeit beim Fische gucken vergeht daher wie im Flug! Wir fanden es tatsächlich schade, dass wir hier nicht mehr Zeit hatten und schon gegen Mittag wieder aufbrechen mussten…

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Cas Abao Beach Curaçao

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türkises Wasser am Cas Abao Beach Curaçao

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türkises Wasser am Cas Abao Beach Curaçao

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Cas Abao Beach Curaçao

Auf der Rückfahrt hatten wir dann aber noch Gelegenheit für unerwartete Schnappschüsse. An einem kleinen Salzsee erspähte unsere Führerin eine Gruppe Flamingos, ein paar davon ganz nah an der Straße. Eigentlich gibt es auf Curaçao gar nicht so viele davon. Diese leben eher auf der Nachbarinsel Bonaire und fliegen ab und an für eine Stippvisite rüber nach Curaçao soz. zum auswärts Essen gehen. Wir hatten also Paparazzi-mäßiges Glück! 😉

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Gruppe von Flamingos auf Curaçao

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Flamingos auf Curaçao

Zurück am Schiff stärkten wir uns zunächst im Fuego Restaurant bei einer Auswahl an Fast Food Spezialitäten und brachten dann unsere Optik in Ordnung um am fortgeschrittenen Nachmittag, dieses Mal in Begleitung der Mama, das Schiff wieder zu verlassen und Willemstad anzuschauen. Da wir heute bis 22 Uhr lagen, wollte wir die Möglichkeit nutzen, den Sonnenuntergang zur Abwechslung mal von der Landseite aus zu sehen.

Am Anleger kann man ganz nach dem Geschmack der Amis viel Merchandise erwerben und den ein oder anderen Cocktail vernichten. Im Gegensatz zum teuren Aruba allerdings zu unfassbar günstigen Preisen. Wer an jedem der kleine Stände ein Getränk nimmt, wird die Stadt wahrscheinlich gar nicht mehr erreichen und ist trotzdem nicht allzu viel ärmer. Ein Togo-Cuba Libre war daher auch bei uns für den Schnapper-Preis von $2 drin – so viel gab die Reisekasse gerade noch her. 😉

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AIDAperla in Curaçao

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Zuiderdam in Curaçao

Leider war allerdings Sonntag und die Stadt war etwas leer gefegt, denn die Geschäfte hatten geschlossen. Uns hielt das aber nicht davon ab, ein wenig Sightseeing zu betreiben. Durch die Ladenzeilen der Renaissance Mall & Rif Fort

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Shops bei der Renaissance Mall & Rif Fort

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Renaissance Mall & Rif Fort

… zum Kanal Sint Annabaai, der die beiden Stadtteile Otrabanda und Punda trennt…

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Kanal Sint Annabaai und Fußgängerbrücke Koningin Emmabrug

… von der schwimende und ausschwenkbare Fußgängerbrücke Koningin Emmabrug verbunden wird. Hier findet man jetzt die vll. von zahlreichen Fotos bekannte typisch bunte Häuserfront. In der Entfernung sieht man dann die größte Brücke der Karibik, die Koningin Julianabrug.

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typisch Willemstad

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Koningin Julianabrug

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Koningin Emmabrug

Auf dem Wilhelminaplein findet man den viel abgelichteten Schriftzug von Curaçao und eine Liebeserklärung an das Lieblingswort der Bewohner von Curaçao: Dushi – ein Universalwort, das für alles benutzt wird, was süß, cool, klasse oder für die Jüngeren unter euch „lit“ ist. Auf Curaçao ist halt einfach alles Dushi. Ist ja auch eine Dushi Insel! 😉

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Curaçao-Schriftzug

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Dushi-Schriftzug auf Curaçao

Wir schlenderten ein wenig entlang der Waterfront Restaurants

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Waterfront Restaurants Willemstad

… am schwimmenden Markt vorbei…

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schwimmender Markt Willemstad

… und zurück zu den bunten Häuschen. Hier findet man eine Reihe an Bars, genau am Kanal mit Blick auf die Koningin Emmabrug, die im Dunkeln bunt beleuchtet ist.

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Häuserfront Willemstad

Wir hatten noch knapp eine Stunde bis zum Sonnenuntergang und kamen gerade recht für die letzte Bestellung in der Happy Hour – 2 for 1. Na gern doch!

Während wir so an unseren Drink nippelten, sank die Sonne dann langsam aber sicher über der Brücke nieder und verschwand schließlich hinter den Kreuzfahrtschiffen in der Ferne.

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Sonnenuntergang auf Curaçao

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Sonnenuntergang auf Curaçao

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Sonnenuntergang auf Curaçao

Als dann völlige Dunkelheit eingetreten war (das geht hier recht schnell), wirkten die Lichter der Brücke dann auch richtig. Für uns wurde es Zeit, so allmählich zum Schiff zurückzukehren; allerdings nicht ohne noch ein paar farbenfrohe Fotos zu schießen.

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beleuchtete Koningin Emmabrug

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Willemstad bei Nacht

Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um noch einen Happen im Bella Donna zu ergattern, fielen nach dem sich anschließenden Ablegen aber gleichermaßen erschöpft und glücklich in die weichen Kissen.

Wunderbares Curaçao, du hast uns sehr gefallen! 🙂

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beleuchtetes Willemstad bei Nacht


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