Beautiful Bonaire – Türkises Wasser im Taucherparadies

Die letzte ABC-Insel stand an Tag 12 an, Bonaire. Im Gegensatz zu Aruba und Curaçao ist diese kleinste Insel der Gruppe nicht so arg beliebt bei den Standardtouristen. Wenige weiße Sandstrände und eine eher übersichtliche Zahl an Restaurants und Shops in der Hauptstadt Kralendijk haben eben nicht dieselbe Anziehungskraft. Wen die Insel hingegen in Schaaren anzieht, sind Taucher. Die Insel ist von einer Vielzahl an Riffs umgeben und verfügt so tatsächlich über mehrere Duzend Tauchspots. Beliebt sind daher weniger große Hotelkomplexe, sondern kleine Appartements für Selbstversorger. Mit dem Golfcart ist auf der Insel jeder Spot leicht zu erreichen – hier findet man halt mal eine andere Art Urlaub zu machen! Auch wenn das Tauchen bei uns leider raus ist, die Insel mit ihrem wunderbar türkisen Wasser haben dennoch ausgiebig erkundet und das Bild- und Textmaterial gibt’s hier! 😉

Der Morgen startete vielversprechend mit strahlendem Sonnenschein über Kralendijk. Unseren heutigen Ausflug hatten wir mit AIDA gebucht – würden das hier aber so wahrscheinlich nicht noch einmal machen. Zum einem war unser Guide nicht sonderlich gut, versorgte uns kaum mit Infos und wirkte insgesamt lustlos. Zum anderen fanden wir die Golfcarts ziemlich cool. Gut, zu dritt wäre das eh nicht gegangen, für die Zukunft ist das aber definitiv vorgemerkt!

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Blick auf frühen Morgen auf Kralendijk

Durch die kleine Shopping Mall hindurch….

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Shopping Mall vorm Anleger auf Bonaire

… wurden wir zu unseren Minibussen geführt und fuhren erst einmal nach Süden. An einigen der wenigen schmalen Sandstrände vorbei, war das erste Ziel die alten Sklavenhäuser.

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schmale Strandabschnitt auf Bonaire

In diesem engen Hütten waren Mitte des 19. Jh. die Sklaven untergebracht, die Tag ein Tag aus auf den nahen Salzfeldern schufften mussten. Zugegen,  vom heutigen Strandpunkt aus, ist das natürlich eine Top-Lage, so nah am türkisen Meer! Ob die armen Leute allerdings so viel von ihrem Meerblick hatten, muss wohl deutlich angezweifelt werden… Tatsächlich waren die Hütten aber wirklich eine zumindest kleine Verbesserung der Unterbringung gegenüber dem ungeschützten Schlaf am Strand. Naja, ihr seht, schön reden kann man das aber sichtlich nicht.

Heute sind die Hütten ein beliebter Fotospot und sogar tauchen kann man hier. Das erkennt man auf der gesamten Insel übrigens an den gelben beschrifteten Steinen. Der Tauchspot hier heißt „White Slave“.

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Sklavenhütten auf Bonaire

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White Slave Tauchspot Bonaire

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Salzfelder von Bonaire

Je nach Sonneneinstrahlung, wirken manche der Salzfelder mehr oder weniger durchdringend rosa. Bei uns war es leider etwas diesig, daher kommt es nicht so durch. Bei guten Wetter kann das aber schon recht knallig rüberkommen, wurde uns berichtet. Die rosa Farbe kommt übrigens von Bakterien. Passend dazu ziehen die Salzfelder viele Flamingos an, diese sind aber meist eher in der Mitte der Felder und nicht gut zu fotografieren.

Von hier wendeten wir uns nach  Norden. Erst zum bekannten Tauchspot 1000 Steps, bei welchem nicht ganz 1000 Stufen hinunter zum Wasser führen…

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Tauchspot 1000 Steps auf Bonaire

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Nicht ganz 1000 Stufen am 1000 Steps Tauchspot

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Aussicht aufs Meer am 1000 Steps Tauchspot

En wenig landeinwärts besuchten wir das Gotomeer, einen natürlichen Salzwassersee und den eigentliche Grund unserer Inseltour, denn wir sollten hier Flamingos sehen können. Reflektierend hat sich das aber kaum gelohnt. Unsere Glückssichtung gestern auf Curaçao war da viel toller! Hier in dem großen See waren viele der Flamingos viel zu weit weg…

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Gotomeer Bonaire

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Gotomeer Bonaire

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Flamingos im Gotomeer auf Bonaire

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Flamingos im Gotomeer auf Bonaire

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Flamingos im Gotomeer auf Bonaire

Den letzten Stop auf der Tour hätten wir uns dann auch irgendwie sparen können. Ohne nähere Erläuterung unsere niedrigschwellig engagierten Guides hierlten wir am Washington Slagbaai Nation Park und konnten uns eine halbe Stunde umsehen – so viel zu sehen gibt’s da aber leider gar nicht. Ein Gebäude mit ein paar Ausstellungstücken zum Leben auf Bonaire und ein paar Nachbildungen von Häusern oder Feuerstellen auf dem Gelände. Das war recht wenig spektakulär. Wenigstens gab es W-Lan.

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Washington Slagbaai Nation Park

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Washington Slagbaai Nation Park

Zurück am Hafen, spazierten wir noch ein wenig durch die gemütliche Stadt Kralendijk.

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Schlappenbaum

Dabei nahmen wir zunächst einen entspannten Drink an Karels Beach Bar. Hier können AIDA-Reisende übrigens Holz-Wanddeko von einer Auswanderin erwerben: Aus Treibholz bastelt diese die Reiseroute zum Hinhängen. Wir hielten uns allerdings lieber an das Kaltgetränk und beobachtete abwechselnd die vielen Vögel, die sich um die Holzpfähle im Wasser stritten und die zahlreichen bunten Fische genau unter uns, die im wahnsinnig klaren Wasser ihre Bahnen zogen.

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Karels Beach Bar

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Cocktails an der Beach Bar

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Türkises Wasser und Vogelshow

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Wie im Aquarium – Das Wasser auf Bonaire

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Türkises Wasser von Bonaire

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Uferpromenade Kralendijk, Bonaire

Im Ort fanden wir einen kleinen Markt, der aber nicht allzu ergiebig war…

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Kleiner Markt in Kralendijk

…und wieder die für die ABC-Inseln so typischen bunten Häuschen im Hollandstyle.

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Straßen von Kralendijk

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Straßen von Kralendijk

Viel zum Shoppen gibt es aber nun wirklich nicht und wir kehrten bald zum Schiff zurück, um noch ein schönes Foto davon zu machen…

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AIDAperla im Hafen von Bonaire

und uns dann auf unser Abendessen vorzubereiten. Das war heute nämlich etwas unterhaltsamer: Wir hatten zum ersten Mal die Tour de Gourmet gebucht. Für knapp 60 EUR tourt man mit einer kleinen Truppe durch Bezahlrestaurant des Schiffs und testet alles wenig an, Getränke inklusive.

Wir startete im Sushirestaurant mit einer Mixplatte und einem Pflaumenwein – ein ganz guter Start.

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Sushirestaurant auf der AIDAperla

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Sushigang – Tour de Gourmet AIDAperla

Den nächste Gang kriegten wir im Steakhouse bei Tim Mälzer. Der war aber anscheinend gerade verhindert und so machten wir es uns ohne Tim gemütlich.

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Steakhouse bei Tim Mälzer

Hier gab es ein gutes Stück Rind, Grillgemüse und Süßkartoffelpommes, dazu ein Glas Rotwein. Zum Sattwerden wurde auch was gereicht – wirklich gute Brötchen mit Butter und Sour Creme und sogar Popcorn! Was es nicht alles gibt! 😉

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Rindersteak im Steakhouse bei Tim Mälzer

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Reifeschränke Steakhouse bei Tim Mälzer

Die restlichen Gänge nahmen wir dann im Rossini ein. Hier gab es erst ein Cachaca-Limetten Sorbet

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Cachaca-Limetten Sorbet

… dann ein Stück Iberico mit Polenta und buntem Gemüse…

 

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Stück Iberico mit Polenta und buntem Gemüse

… und zum Abschluss Mangosorbet, Passionsfruchtgel und eine Art Raffaello.

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Dessert mit Mango und Passionsfrucht

Auch im Rossini erhielten wir einen begleitenden Rotwein, danach einen Schnappes und noch einen Kaffee. Preislich war das daher also durchaus alles okay und wie ihr seht, war auch mehr als genug zu Essen dabei! Und das war auch richtig gut uns wirklich meilenweit entfernt vom Buffetangebot. Schade, dass man halt extra Geld in die Hand nehmen muss, um mal wirklich gut zu essen. Im Urlaub sollte das eigentlich der Grundzustand sein… Wir hatten aber jedenfalls einen schönen Abend und  unterhielten wir uns sehr gut mit den anderen Gästen bis unser Dinnerabend nach guten 3 Stunden endete.

Einen Absacker gab es noch zur Tanz- und Artistik-Show Secret Garden und später im Beachclub mit der Liveband, die wir schon von der AIDAperla kannten. Morgen erwartete uns dann der letzte Seetag der Reise… Endspurt.


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