Finale auf Grenada – Der Himmel beweint unseren Abschied (bilden wir uns ein)

Insel No. 11 im Antillen-Marathon: Last but not least – Grenada. Naja, Wetter-technisch war es schon irgendwie das Letzte… Zum ersten und einzigen Mal Regen und grauer Himmel. Schade, dass es so enden musste aber alles hat halt ein Ende, auch die schönste Karibikreise. Dennoch wollen wir euch natürlich noch ein bisschen was von Grenada zeigen und unser Reisefazit gibt es auch am Ende! 🙂

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Blick auf St. George’s, Grenada

Schon am Morgen war es etwas bewölkt, als wir von unserem Balkon auf St. George’s schauten. In den Bergen hingen graue Wolken und es war recht schwül. Wir waren wieder auf den kleinen Antillen angekommen, dass merkte man deutlich am grünen Regenwald, den bunten Hütten in den Hängen und an der feucht-warmen Luft.

Wir verließen das Schiff zeitig, denn ab Mittag sollte das Wetter tatsächlich noch etwas abbauen. Von einer Inseltour sahen wir bei diesem Wetter aber ab, zu wenig Lust hatten wir bei Nieselregen durch den Dschungel zum x-ten Wasserfall zu stapfen. Wir entschieden uns stattdessen für den Transfer per Wassertaxi zum nahen Grand Anse Beach.

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Steel Drum Band am Anleger auf Grenada

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AIDAperla im Hafen von Grenada

Im Hafengebäude hält man sich links und verlässt das Gebäude nicht durch den Haupteingang, sondern den Seiteneingang – hier kommt man direkt zum Wassertaxi-Anleger. Für $5 pro Richtung kommt man von hier aus innerhalb von einer knappen Viertelstunde zum Strand und bekommt dabei sogar noch was zu sehen. Diese Kurz-Schnellboottour war wirklich richtig cool und hat einen tollen Blick auf die Insel und unser Schiff offenbart!

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Aussicht von Wassertaxi auf St. George’s

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AIDAperla vom Wasser aus

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Per Schnellboot zum Grand Anse Beach

Bereits vom Wasser aus, sah der Grand Anse Beach vielversprechend aus. Langläufig, viele Liegen, Palmen und wurderbar weißer Sand.

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Grand Anse Beach vom Wasser aus

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Grand Anse Beach, Grenada

Wir suchten uns 3 Liegen, nicht weit vom Anleger. Das hatte strategische Hintergründe: Wir hofften so später ein bisschen Wartezeit auf ein Boot zu sparen. Der Preis für die Liegen mit Schirm war total okay: Für den runden Betrag von $25 waren wir dabei.

Die ersten 2 Stunden hielt das Wetter noch recht gut. Wir nutzten noch noch einmal das Badewannen-warme Wasser und schlenderten ein wenig am Strand entlang…

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Türkises Wasser am Grand Anse Beach

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Blick auf die AIDAperla vom Grand Anse Beach

… bis es sich dann so langsam zuzug. Warm war es aber immer noch und so entschieden wir uns, lieber erst einmal zu bleiben als im Wassertaxi durch Monsum-artige Regengüsse zu rasen.

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Wolken ziehen auf am Grand Anse Beach

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Grauer Himmel am Grand Anse Beach

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Regenwetter auf Grenada

Und so kam es dann auch aber wir waren gut geschützt unter unserem zum Regenschirm umfunktionierten Sonnenschirm während diverse Wassertaxifahrer versuchten, sich mit Handtüchern trocken zu halten.

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Regen auf Grenada

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AIDAPerla im Regen auf Grenada

 

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Regenwetter am Grand Anse Beach

Mit einem Bierbucket und Wifi hatten wir es aber nett. Regenprasseln kann ja auch beruhigende Wirkung haben und so gammelten wir noch ein wenig bis das kleine Unwetter über uns hinweggezogen war.

Am frühen Nachmittag traten wir dann den Rückweg an, wiederum mit dem Wassertaxi.

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Fahrt mit dem Wassertaxi auf Grenada

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per Wassertaxi zurück zur AIDAperla

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Anlegen in St. George’s

Da das Wetter hielt, machten wir noch einen Rundgang durch den Ort. Erst zur kleinen Markthalle, wo man viele Gewürze kaufen kann – dafür ist Grenada berühmt.

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Markthalle von St. George’s

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In der Markthalle von St. George’s

 

Wir spazierten im Anschluss die engen Gassen hinauf…

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vorbei an mehreren Kirchen…

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Cathedral of the Immaculate Conception, St. George’s, Grenada

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St. George’s Parish Church, Grenada

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Ruine der St Andrew’s Presbyterian Church (Scots Kirk)

… zum Hügel des Fort St. George von wo aus sich ein toller Ausblick aufs Schiff und auf die Bucht vor St. George’s bietet.

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Blick auf die AIDAperla vom Hügel des Fort St. George

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Blick auf die Bucht vor St. George’s

Am Anleger warfen wir lediglich einen überschlägigen Blick in die kleinen Läden bevor wir zurück aufs Schiff kehren.

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Läden am Hafenanleger von St. George’s

An Bord hieß es dann langsam Koffer packen… Das verläuft bei uns immer etwas wehmütig und vor allem unsortiert. Im Handumdrehen hatten wir also unsere Wäsche in Säcken versenkt (nach 14 Tagen ist nicht mehr viel Sauberes übrig gewesen), machten uns auf zum Ablegen und stießen zum letzten Sonnenuntergang dieser Reise gemeinsam an.

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Grenada im Abendlicht

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Abendstimmung in St. George’s

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Der letzte Sonnenuntergang auf Grenada

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Das letzte Abendessen gab es für uns im Marktrestaurant, Rouladen mit Rotkohl aber was will man machen? 😉 Was Karibisches gab es leider nicht. Das obligatorische Kuchenfoto dürfte dann nicht fehlen bevor wir den letzten Abend mit Show (Let’s Get Loud) und Farewell Sekt beendeten.

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AIDA Farewell Kuchen

Der Abreisetag war glücklicherweise ereignislos und verlief planmäßig – nicht wie unsere letzte Rückreise aus der Karibik (11 Stunden Verspätung und nächtliche Busrundreise). Nach dem Mittag wurden wir abgeholt, unser Flug war pünktlich und schon knappe 20 Stunden später waren wir wieder zuhause! 😉

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Byebye AIDAperla

Unser Reisefazit?

Wir haben wunderschöne Inseln besucht, so klares, türkises Wasser gesehen wie niemals zuvor und gleich eine Reihe von wunderbaren Sonnenuntergängen beobachtet. Hier und da fanden wir ein echtes Stückchen Paradies, leider aber auch gelegentlich Touriwahnsinn, Armut und Müllberge. Dennoch, so unterschiedlich und vielfältig die Insel waren, so wunderbar abwechslungsreich haben wir diese Reise gefunden.

Auch das Schiff haben wir aber als recht ambivalent empfunden. Gefallen hat uns die Unterhaltung und Erlebnisse wie die Tour de Gourmet oder das Kochstudio. Unsere Balkonkabine fanden wir super und wir haben uns von der freundlichen Crew gut versorgt gefühlt. Weniger gut hat uns das Essen gefallen. Zu sehr hat es sich nach Massenabfertigung angefühlt, denn AIDA hat die Abwechslung in den Restaurants recht ordentlich eingestrichen. Um die Leute dazu zu bewegen, die Restaurants zu wechseln, heißt es. Aber bei 14 Tagen? Spätestens seit Tag 6 kam es uns etwas monoton vor. Auswahl bedeutet dann leider Aufpreis durch die Bezahlangebote. Auch ist die AIDAperla für uns nicht das optimale Schiff für die warmen Gefilde wie die Karibik. Kein open air Kino, sondern Fluch der Karibik im Four Elements, kaum mal ein freier Platz in der Lanai Bar und wenig andere Außenplätze, ein großzügiger Beachclub, der sich im warmen Wetter aber eher durch Saunaqualitäten auszeichnet. Wir haben nun leider den direkten Vergleich mit der AIDAluna, die sich in den Karibikgewässern besser geschlagen hat.

Also? Super Route aber die AIDAperla ist bei 2 wöchigen Reisen nicht das Schiff für uns.

Wir bedanken uns aber natürlich trotz der Abstriche, denn wir maulen da sicherlich auf recht hohem Niveau. Dennoch wechseln wir nach 3 AIDA-Reisen in Folge erst einmal den Anbieter: Mit der Mein Schiff 1 waren wir nun letzten Monat schon mal kurz in Oslo und Kopenhagen und beschließen den Sommer dann mit der Mein Schiff 5 in britischen und irischen Gewässern. Die Berichte gibt es dann natürlich auch genau hier, wir hoffen der Karibikeinblick hat euch gefallen! 😉


Hat euch unser Beitrag gefallen? Dann folgt uns doch gern hier auf dem Blog – einfach im Kasten rechts eure Email eintragen und zack, ihr kriegt immer die neuesten Reiseberichte, HafenFAQ’s und noch mehr Meer! 🙂 Ganz liebe Grüße, Lexy & Basti

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