Kurztrip durch ein verregnetes Málaga

Eigentlich hätten wir bereits um 7 Uhr in Málaga anlegen sollen, aufgrund des Windes waren wir aber um mehrere Stunden verspätet. Für einige Ausflüge, etwa nach Granada dürfte das etwas problematisch geworden sein, wir hatten aber wiederum keinen Ausflug gebucht. Zum Glück, denn als wir gegen 10 Uhr auf dem Deck standen, regnete es in Strömen. Wir checkten das Regenradar, ab 12 Uhr sollte es aufhören. Da man hier nicht weit entfernt von der Stadt liegt, entschieden wir uns dafür auf das Ende des Regens zu warten. Bis um 16:30 Uhr würden wir es schon schaffen zurückzukommen. Da Málaga seinem Charme für uns bei Regen nicht so ganz entfalten konnte, machten wir hier eher nur das Wichtigste vom Pflichtprogramm - die beiden Festungen, die Alcazaba und das Castillo de Gibralfaro hoben wir uns für einen folgenden Stopp auf. Was soll man mit einer Aussicht, wenn es vor lauter Wolken nichts zu sehen gibt?

Rauer Seetag und Fitnessstudio-Check Up auf der Norwegian Spirit

Obwohl die See immer noch recht glatt war, machte uns der Wind an diesem Tage zu schaffen. Wir konnten nicht so schnell wie wir musste und es schaukelte schon ein wenig. Dem Schlaf tat das dieses Mal aber keinen Abbruch. Da hatte ich ausnahmsweise einmal mit Reisekaugummis und Übelkeitsarmbändern vorgesorgt und ich konnte sie nicht einmal ausprobieren. Schade zu sagen, wäre allerdings übertrieben! 😉

Ausflug zu Europa’s höchster Steilklippe auf Madeira

Für Tag 7 unsere Kreuzfahrt hatten wir uns etwas Besonderes überlegt. Wir waren wieder einmal auf Madeira und fast alle Klassiker der Hauptstadt Funchal - wie die berühmte Korbschlittenfahrt - hatten wir beim letzten Mal abgeräumt (Das hat die Blumeninsel Madeira, Portugal zu bieten!). Es gibt aber noch mehr Highlights auf Madeira, ein ganz großes, im wortwörtlichen Sinne, ist die Steilklippe Cabo Girão mit der gläsernen Aussichtsplattform auf 580m über dem Meer. Das war unser heutiges Ziel!

Das sind die Sights to See in Las Palmas, Gran Canaria!

Auch in Las Palmas an Tag 6 befanden wir uns auf bekanntem Terrain. Gran Canaria war Ausgangspunkt unserer Kanarenkreuzfahrt im letzten Jahr, dadurch hatten wir aber natürlich nicht viel zu sehen gekriegt von Las Palmas und dem Rest der Insel (Alles auf Anfang auf Gran Canaria). Der ein oder andere Ausflug hätte uns inhaltlich schon gereizt, wie gesagt sind diese aber etwas teurer als bei den deutschen Anbietern. Wir entschieden uns daher dafür heute lieber Las Palmas auf eigene Faust zu erkunden und uns die Ausflüge auf Gran Canaria für zukünftige Stops mit anderen Schiffen aufzuheben. Las Palmas hat nämlich tatsächlich was zu bieten aber lest selbst!

Ein Rundgang durch Santa Cruz, Teneriffa

Am 5. Tag der Reise war wieder Land in Sicht. Wir hatten am morgen auf Teneriffa festgemacht, vor Santa Cruz, der Hauptstadt um genau zu sein und diese würden wir uns heute auch ansehen. Im Grunde ist Santa Cruz nicht gerade das Ziel aller Kanarenkreuzfahrer, uns hatte aber keiner der Ausflüge von NCL zugesagt. Viele der Reedereiausflüge beinhalteten Stops in La Orotava und Puerto de la Cruz, beide Orte hatten wir aber im letzten Jahr auf unserer Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 4 schon gesehen (So vielfältig ist Teneriffa!). Den Teide, den Hausvulkan der Insel, hätten wir schon gern gesehen aber nicht nur mit einer Bustour. Wenn dann hätten wir uns schon ein bisschen bewegen wollen, einen Wanderausflug gab es aber nicht. Mit unserem Anlegezeitfenster hätten wir es auch leider nicht geschafft uns einem der lokalen Anbieter anzuschließen - beim nächsten Mal dann halt. Heute gab es also Stadtbummel!

Unsere Casablanca-auf-eigene-Faust Tour

An unserem dritten Tag fand der wohl exotischte Stop unserer Reise statt, Casablanca in Marokko. Der Name der Stadt geht auf die portugiesische Besatzungszeit im 16 Jh. zurück. Die Portugiesen tauften den vormals Anfa genannten Ort in Casa Branca, das weiße Haus. Daraus wurde durch die Spanier später Casablanca. Zwar gibt es auch eine arabischen Namen für die Stadt, al-Dār al-bayḍā, international ist Casablanca aber sehr viel bekannter. Wir würden dann heute mal schauen, ob wir denn auch viele weiße Häuser finden auf unserem eigenen Trip durch die marokkanische Stadt! 😉

Zeitvertreib am Seetag auf amerikanisch

Tag 2 begann mit Ausschlafen und das ging auch recht gut. Wie in fast jeder Kabine auf einem Schiff knackte es hier und es klackerte da, im Ganzen war die Nachtruhe aber in Ordnung. Leider war es zur Nebenkabine etwas hellhörig und unsere spanischen Nachbarns stellten sich als Nachtmenschen heraus. Auch das war aber erträglich und so waren wir rechtzeitig wach, um das Frühstück im Raffles noch zu erreichen.