Indoor-Entertainment auf der AIDAblu – ein Seetag mit Blick hinter die Kulissen

Von Venedig aus hatten wir uns am Abend zuvor Richtung Süden aufgemacht. Es sollte der einzige Seetag auf dieser Reise sein und führte uns die Adria hinab bis zur griechischen Insel Korfu. Dabei fuhren wir recht knapp an einem Sturm vorbei, der an diesem Tag über Italien wütete und 2 Tage später nach Griechenland weiterzog. Das Pooldeck war daher jedenfalls ab dem Nachmittag menschleere Zone und wir wurden gut durchgeschüttelt. Da wir ja aber eh nicht zu den Sonnenanbetern zählen und für diesen Tag mehrere Indoor-Aktivitäten geplant hatten, interessierte und das wenig. Und so haben wir unseren stürmischen Tag verbracht:

Unser sonniger Herbst an der Adria – mit der AIDAblu auf Kreuzfahrt!

In diesem Herbst stand für uns zum zweiten Mal eine Kreuzfahrt auf der Adria an. Dieses Mal waren wir mit einer Gruppe von 7 Leuten (bestehend aus meinen (Lexy's) Eltern und Bruder und Freuden der Eltern) unterwegs. Meine Eltern sind bisher ausschließlich AIDA gefahren und so sollte es auch in diesem Fall sein. Wir würden daher in Venedig die AIDAblu besteigen und nach einem Seetag Stopps in Korfu, Bari, Dubrovnik und Zadar machen - nur Dubrovnik kannten wir von diesen Orten bisher. Auch in Venedig sollten wir dann noch einen Tag liegen. Wie das so alles war, das was Schiff zu bieten hat und welche Sehenswürdigkeiten es in den angelaufenen Häfen zu sehen gibt, dass erfahrt ihr in den nächsten Tagen hier auf unserem Blog! 😉

Im Land der Schafe und Ponys – Die Shetland Islands

AAuf unserem Rückweg von Island machten wir Stopp auf der kleinen britischen Inselgruppe mit den stämmigen, gleichnamigen Pferdchen, den Shetland Islands. Die grünen Inseln, die auch maßgeblich von Schafen bevölkert werden, waren gleich ein paar Grad wärmer und wir machten ein paar Schnappschüsse während sich unser Schiff vor der Hauptstadt Lerwick positionierte. Da der Hafen zu klein ist für so ein Schlachtschiff wie die Celebrity Eclipse, sollte das Schiff heute auf Reede liegen und wir würden nach Lerwick tendern, um erst eine kleine Rundfahrt über die Main Island zu machen und uns danach die Stadt ein wenig anzusehen.

So abwechslungsreich ist Reykjavík!

Wir hatten über Nacht in Reykjavík gelegen und hatten nun, am Tag 5, also noch einen halben Tag, um die isländische Hauptstadt anzuschauen. Schon gestern war es sehr wechselhaftes Wetter gewesen und heute sollte es so weitergehen. Über Nacht hatte es wieder geschneit und am Morgen machten sich ein paar Crewmitglieder einen Spaß, Schneemänner zu bauen. Da viele aus wärmeren Ländern kommen, war Schnee ein echtes Highlight, für einige sicherlich der erste Schnee überhaupt!

Golden Circle auf eigene Faust – Tag 1 in Reykjavík

Nach dem gestrigen Seetag sollten wir heute Mittag Island erreichen. Planmäßig hätten wir um 13 Uhr in Reykjavík anlegen sollen, das Schaukeln gestern war aber einem starken Gegenwind geschuldet gewesen und so schafften wir es nicht pünktlich. Für uns war das nicht ganz so wild, da wir lediglich einen Mietwagen reserviert hatten, der hoffentlich auch noch 2 Stunden später auf uns warten würde. So hatten wir also über den Mittag noch ein wenig mehr Zeit als eingeplant - und für unseren Rundtrip leider etwas weniger...

Kurztrip durch ein verregnetes Málaga

Eigentlich hätten wir bereits um 7 Uhr in Málaga anlegen sollen, aufgrund des Windes waren wir aber um mehrere Stunden verspätet. Für einige Ausflüge, etwa nach Granada dürfte das etwas problematisch geworden sein, wir hatten aber wiederum keinen Ausflug gebucht. Zum Glück, denn als wir gegen 10 Uhr auf dem Deck standen, regnete es in Strömen. Wir checkten das Regenradar, ab 12 Uhr sollte es aufhören. Da man hier nicht weit entfernt von der Stadt liegt, entschieden wir uns dafür auf das Ende des Regens zu warten. Bis um 16:30 Uhr würden wir es schon schaffen zurückzukommen. Da Málaga seinem Charme für uns bei Regen nicht so ganz entfalten konnte, machten wir hier eher nur das Wichtigste vom Pflichtprogramm - die beiden Festungen, die Alcazaba und das Castillo de Gibralfaro hoben wir uns für einen folgenden Stopp auf. Was soll man mit einer Aussicht, wenn es vor lauter Wolken nichts zu sehen gibt?

Rauer Seetag und Fitnessstudio-Check Up auf der Norwegian Spirit

Obwohl die See immer noch recht glatt war, machte uns der Wind an diesem Tage zu schaffen. Wir konnten nicht so schnell wie wir musste und es schaukelte schon ein wenig. Dem Schlaf tat das dieses Mal aber keinen Abbruch. Da hatte ich ausnahmsweise einmal mit Reisekaugummis und Übelkeitsarmbändern vorgesorgt und ich konnte sie nicht einmal ausprobieren. Schade zu sagen, wäre allerdings übertrieben! 😉